Ederbringhäuser bereiten sich aufs Jubiläumswochenende vor

Deko: Zusammen mit einigen Frauen aus dem Ort fertigten Nina Schüttelhöfer und Helma Hantschel Dekorationen aus Birkenholz fürs Jubiläum.

Ederbringhausen. Das Festwochenende zum 775-jährigen Bestehen von Ederbringhausen rückt immer näher. Klar, dass die Bewohner ihren Ort vom 18. bis 22. Juni in bestem Licht präsentieren wollen. In dieser Woche fanden an mehreren Stellen Arbeitseinsätze statt.

In der Orketalhalle beschriftete eine Frauengruppe ein Stoffbanner, das den Eder-bringhäuser Motivwagen beim Festzug schmücken soll. Eine weitere Gruppe fertigte Dekorationen aus Naturmaterialien. „Wir haben Birkenhölzer besorgt. Daraus entstehen Päckchen als Dekoration für die Tische“, erklärte Helma Hantschel. Dazu wurde jeweils eine Handvoll Hölzer mit grünem Stoffband zusammengebunden.

Den Abschluss bildete ein Holzknopf, der mit Bast ums Päckchen gebunden wurde. „Wir haben das Birkenholz in Scheiben geschnitten und zwei Knopflöcher reingebohrt“, sagte sie. Aus Birkenzweigen entstanden Schlaufen, an der rote Margeriten und Efeu befestigt wurden und große Bilderrahmen aus Birkenholz und Kaninchendraht, die von der Decke der Festhalle baumeln sollen.

Hantschel hatte solche Rahmen bei einem Fest gesehen, fotografiert und einen Proberahmen gemacht, der den Frauen gut gefallen habe. „Fürs Birkenholz haben wir uns entschieden, weil es natürlich sein soll und nicht so viel gekostet hat“, betonte sie.

Arbeitseinsatz zur Jubiläumsfeier: Rost am Geländer einer Brücke, die über die Orke führt, wurde abgeschliffen und mit grauer Farbe angestrichen. Fotos: Zecher-Christ

Die Männer waren für die groben Arbeiten zuständig. Sie ließen die Brücke, die nahe der Orketalhalle über der Orke führt, in neuem Glanz erstrahlen. Der Rost am Geländer wurde abgeschliffen und mit grauer Farbe angestrichen. Dem Unkraut auf dem Brückenübergang wurde der Garaus bereitet. Am Ortsschild konnte man schon von weitem Klopfen und Bohren hören. Die Männer werkelten an einem hölzernen Ortsbegrüßungsschild, das auf das Fest hinweisen soll. Den Eichenstamm hatte der Verschönerungsverein zur Verfügung gestellt. Die Halterungen aus Edelstahl stammten von Ortsvorsteher Eckhard Mehrhoff, der sie in seiner Firma bearbeitet hatte.

Der Orkeplatz war vor einigen Tagen von fleißigen Helfern von Steinen befreit worden. Man hatte Erde aufgeschüttet und Grassamen eingebracht. Zur Begrenzung waren Apfelbäume gepflanzt worden. Der Platz soll beim Fest als zusätzlicher Parkplatz dienen, sagte Mehrhoff. Weitere Parkflächen würden auf Wiesen entstehen, die Landwirte freundlicherweise zur Verfügung gestellt hätten. „Sie werden kurz vorher gemäht“, betonte der Ortsvorsteher.

Von Nadja Zecher-Christ

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