Gebiet wurde weiträumig abgesperrt

Einsatz am Edersee: Spezialkräfte entschärfen Bundeswehr-Leuchtmunition

Spezialkräfte des Landeskriminalamtes haben am Sonntag am Edersee das Geschoss einer Leuchtmunition zur Explosion gebracht. Es stammte nicht aus dem zweiten Weltkrieg, sondern aus Bundeswehr-Beständen.

Artikel wurde aktualisiert um 17.50 Uhr - Die so genannte Leuchtbüchse ist eine Panzerabwehrhandwaffe, die zur Gefechtsfeldbeleuchtung dient. Es handelte sich bei dem Geschoss nicht um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, sondern um jüngeres Material, das von der Bundeswehr stammt. Das 84-Millimeter-Geschoss ist laut Polizei am späten Nachmittag kontrolliert zur Explosion gebracht worden. Das Gebiet war zuvor weiträumig abgesperrt worden.

Ein Besucher des Campingplatzes hatte das Geschoss am Samstag in unwegsamen Gelände etwa 800 Meter von der Fürstetal-Klause am Ufer des Edersees gefunden und gegen 13.30 Uhr die Polizei verständigt, sagte Polizeisprecher Jörg Dämmer auf Nachfrage.

Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes aus Wiesbaden begutachteten den Fund und entschieden, das Geschoss kontrolliert zu sprengen. Die Vorbereitungen dazu wurden am Sonntagmorgen getroffen. 

Das Gelände wurde in einem Umkreis von 400 Metern durch die Korbacher Polizei abgesperrt. Das komplette Material zur Entschärfung musste zu Fuß an die Fundstelle gebracht werden. Kurz vor 17 Uhr wurde das Geschoss gesprengt. 

Im Fürstental wurde das Geschoss gefunden:

Aus unserem Archiv: Der leere Edersee von oben:

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