Grundstücksangelegenheiten verzögern Bau der Umgehung für Dorfitter

Hoffnung: Rund 80 Prozent des Durchgangsverkehres soll irgendwann über die Ortsumgehung an Dorfitter vorbeifahren. Der Termin für den Spatenstich wurde aber erneut verschoben. Foto: Demski

Dorfitter. Im Herbst sollten die Bagger für die Ortsumgehung in Dorfitter rollen. Aber es blieb still. „Der notwendige Grunderwerb ist noch nicht abgeschlossen“, erklärte Horst Sinemus, Sprecher von „Hessenmobil“ in Bad Arolsen nun auf Nachfrage unserer Zeitung. Er gehe davon aus, dass im Frühjahr konkrete Aussagen zu einem möglichen Baubeginn getroffen werden können.

Konkreter wollte er nicht werden. Es gehe um den möglichen Tausch und Erwerb von Grundstücken. „Das ist keine einfache Angelegenheit“, erklärte er. Und es sei nicht unüblich, dass dafür Zeit gebraucht werde. Bereits im vergangenen März hatte „Hessenmobil“ dafür geworben, Flächen anzubieten, weil noch Bedarf bestehe.

Für die Menschen in Dorfitter ist die Verschiebung des Baubeginns indes fast zur Routine geworden. Aber: Nein, Grund für Nervosität gebe es nicht. „Die Umgehung wird gebaut“, sagt Sinemus.

Seit mehr als 50 Jahren ist der Bau im Gespräch: Mit der Umgehung sollen rund 80 Prozent der Fahrzeuge auf dem Weg von Frankenberg Richtung Korbach um den Ort herum geführt werden – das wären etwa 8000 Fahrzeuge am Tag.

Mehr zur Geschichte der bisherigen Planung lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Theresa Demski

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