HNA-Serie „Sommer im Freibad“

Henkelbad Vöhl bietet Riesenrutsche, Wildwasserkanal und Whirl-Liegen

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Mit dem Einhorn ins kühle Nass: Mila (11) und ihre Freundin Hanna (10, rechts) haben ein aufblasbares Einhorn mitgebracht ins Vöhler Freibad. 

Vöhl. Wie groß sind die Schwimmbecken? Wie hoch ist das Sprungbrett, wie lang die Rutsche? Und was gibt’s am Kiosk zu kaufen? In unserer Sommerserie stellen wir die Freibäder der Region vor. Heute: Vöhl.

Sie ist der Höhepunkt im Vöhler Freibad, und das nicht nur für die jüngsten Besucher: Die knapp 70 Meter lange Rutsche, die sich über mehrere Kurven hinein ins Becken windet. Aber auch darüber hinaus hat das Bad einiges zu bieten. Das Freibad in Vöhl gehört zu den Schönsten in Waldeck-Frankenberg: Die zwei Becken, maximal 1,30 Meter tief, sind miteinander verbunden, an der schmalsten Stelle spannt sich eine kleine Brücke darüber.

Im rechteckigen, 20 Meter langen Becken können Schwimmer ihre Bahnen ziehen, aber ebenso auch Kinder mit ihren Luftmatratzen planschen. Das zweite, rundliche Becken wartet dagegen mit allerlei Besonderheiten auf: Neben einem Wildwasserkanal gibt es Massagedüsen, einen Bodensprudler und einen großen Pilz, aus dem Wasser auf die Besucher herabläuft. Auch sogenannte Whirlliegen

gibt es: Knapp unter der Wasseroberfläche sind sie eingelassen und sprudeln. Alle paar Minuten schaltet sich eine Attraktion wieder aus, die nächste geht an. Ebenfalls im runden Becken: eine Breitrutsche, gut vier Meter lang. Das einzige Manko der Becken: Weil das Wasser zu niedrig ist, gibt es weder Startblöcke noch Sprungbrett.

Im Kinderbecken des Freibads gibt es eine kleine Rutsche, einen Mini-Wasserpilz sowie einen weißen Wal, der im Wasser liegt. Doch es gibt nicht nur drei Rutschen im Wasser, sondern auch eine auf der Spielwiese. „Kinder lieben das Bad“, sagt Karola Slawik, die als Rettungsschwimmerin dort arbeitet.

Sonnenschirme, Wasserbälle und Schwimmgürtel können bei ihr ausgeliehen werden, Schwimmkurse, beispielsweise für das Seepferdchen, werden regelmäßig angeboten. Wer einen Kurs besuchen möchte, kann Slawik einfach ansprechen. Liegewiesen gibt es mehrere.

Zwischen 17 und 26 Grad warm ist das Wasser im Freibad – je nachdem, wie stark aufgeheizt die Solaranlage wird. In Spitzenzeiten sind, sagt Slawik, dann 600 bis 800 Besucher am Tag im Bad. Dann führt sie auch nicht allein Aufsicht, sondern mit einem oder manches Mal auch noch mit zwei Kollegen.

Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es am Kiosk Pommes und sechs Nuggets für je 1,50 Euro, Kaffee für 1,20, Cola und Fanta für 1,75 Euro (inkl. Pfand) und Wasser für 1,50 Euro.

Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) hat das Bad 2011 von der Gemeinde übernommen. Größere Investitionen gab es seitdem nicht. Bei Bedarf, sagt EWF, wird aber repariert und ausgetauscht. Die Sauna bleibt weiterhin aus Kostengründen geschlossen.

Hier gehts zum Henkelbad Vöhl:

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