Neuer Vöhler Bürgermeister seit Montag im Amt

Start für Karsten Kalhöfer: Sein erster Tag im Vöhler Rathaus

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Am neuen Arbeitsplatz: Karsten Kalhöfer an seinem Schreibtisch im Vöhler Rathaus. 

Bislang hatte Karsten Kahlhöfer als Obergerichtsvollzieher sein Büro Zuhause. Das hat der neue Bürgermeister jetzt gegen den Schreibtisch im Vöhler Rathaus ausgetauscht.

Los ging es am Montagmorgen für den neuen Bürgermeister mit einem Einstand, für die Mitarbeiter im Rathaus hatte er ein Frühstück mitgebracht. Dann stand eine Mitarbeiterversammlung in der Henkelhalle an. „Die Belegschaft war sicherlich genauso aufgeregt wie ich“, sagt Kalhöfer.

Schon am Abend der erste wichtige politische Termin: die Sitzungen der Ausschüsse des Gemeindeparlaments, kommende Woche tagt dann erstmals das Parlament unter dem neuen Bürgermeister. Auch das wird für Kalhöfer ungewohnt: Bis vor einigen Monaten war er selbst noch Gemeindevertreter.

Konzept für die Zukunft

In den kommenden Wochen muss er sich gleich um ein großes Vorhaben kümmern: Kalhöfer muss gemeinsam mit der Kämmerei den Haushalt für das kommende Jahr mit ausarbeiten.

Daneben werde er sich mit einer grundsätzlichen Frage beschäftigen: Wo will die Gemeinde in Zukunft hin? Möglicherweise werde gemeinsam – mit den Fraktionen, aber auch den Bürgern – ein Konzept entwickelt. Darin solle festgelegt sein, welche Schwerpunkte es in Zukunft geben und wo investiert werden soll.

Karsten Kalhöfer mit seinem Vorgänger Matthias Stappert (Mitte) bei der offiziellen Amtseinführung. Links Karl-Heinz Stadtler, Vorsitzender der Gemeindevertretung.

Voll wird in nächster Zeit der Terminkalender des Bürgermeisters sein: In den kommenden Wochen will er möglichst viele Termine wahrnehmen, am Mittwoch wird er beispielsweise die Weihnachtsfeier der Vöhler Senioren besuchen. „Die Menschen haben mich gewählt und sie wollen mich, gerade in der Anfangszeit, auch sehen“, sagt er.

Eines hat er sich fest für die Zukunft vorgenommen: „Ich will ein Bürgermeister zum Anfassen sein“. Alle Bürger sollen ihn kennen lernen. Auch ein enger Draht zu den Mitarbeitern in Verwaltung, Bauhof und Kindergärten sei ihm wichtig. Jeden Einzelnen möchte er in der nächsten Zeit persönlich kennen lernen. Bei der Mitarbeiterversammlung am Morgen habe er ihnen bereits eine Sorge nehmen wollen: Er plane nicht, gleich alles umzuschmeißen, betonte er.

Viele Glückwünsche zum Start

„Voll froher Erwartungen und Freude auf das, was kommt“ tritt er sein Amt an, Stück für Stück wolle er alle anstehenden Aufgaben angehen. Dafür drücken ihm nicht nur seine Amtskollegen aus anderen Kommunen die Daumen. Sie, aber auch Freunde und Bekannte hätten per Mail, WhatsApp oder Telefon am Morgen Glück und einen guten Start gewünscht.

Mit 75,4 Prozent hatte Kalhöfer die Bürgermeisterwahl im Mai für sich entschieden. 

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