Nach Alkoholunfall: Fahrer versucht, an Ampel aus Rettungswagen zu türmen

Der Fahrer dieser Maschine stand unter Alkoholeinfluss und zog sich bei dem Unfall eine Platzwunde im Gesicht zu.

Vöhl. Alkoholisiert und offenbar ohne gültigen Führerschein ist ein 46-jähriger Motorradfahrer am Freitagabend mit seiner Maschine bei Vöhl von der Fahrspur abgekommen, gestürzt und auf die Gegenfahrbahn gerutscht. Der Mann zog sich eine Platzwunde im Gesicht zu.

Nach dem Alleinunfall, der sich am Freitag gegen 20.15 Uhr auf der L 3084 zwischen Vöhl und Marienhagen in Höhe Schwanenteich ereignete, rückten der Korbacher Notarzt, die Besatzung des in Sachsenhausen stationierten promedica-Rettungswagens sowie eine Streife der Korbacher Polizei aus. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatte der Motorradfahrer die Unfallstelle zu Fuß verlassen, kehrte laut Polizei aber wenig später zurück.

Weil der Mann aus der Großgemeinde Vöhl unter Alkoholeinfluss stand, ordnete die Polizei eine Blutentnahme im Korbacher Krankenhaus an - dorthin brachte die RTW-Besatzung den leicht verletzten 46-Jährigen. Allerdings kam es auf der Fahrt zur Klinik noch zu einem Zwischenfall: Als der Rettungswagen in Korbach an einer roten Ampel anhielt, sprang der Motorradfahrer aus dem Fahrzeug. Die Polizeibeamten, die mit ihrer Streife ebenfalls zum Krankenhaus unterwegs waren, fingen den Vöhler aber rasch wieder ein.

Der Mann muss sich nun nicht nur wegen der Alkoholfahrt verantworten, sondern auch, weil er offenbar für eine Maschine wie seine Suzuki Intruder mit dieser Leistung gar keine Fahrerlaubnis besitzt. Die Ermittlungen dazu dauern an. Der Führerschein, den der Mann hat, wurde jedenfalls sichergestellt. An dem Motorrad war bei dem Sturz geringer Schaden entstanden.

Quelle: 112-magazin.de

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