Probleme gelöst: Bau der Umgehung Dorfitter beginnt im Juli

Viel Lkw-Verkehr im Ort: Schon seit 1971 wird über eine Umgehungsstraße für Dorfitter diskutiert. Foto:  Demski

Dorfitter. Mit dem Bau einer Brücke über die künftige Umgehungsstraße der B 252 im Bereich der Anschlussstelle Nord beginnen im Sommer die Arbeiten an der Ortsumgehung des Vöhler Ortsteils Dorfitter.

Das hat die Verkehrsbehörde Hessen-Mobil am Freitag mitgeteilt.

Wie berichtet, hatte sich der für Herbst 2016 geplante Baustart verzögert, weil die nötigen Grundstücke für die neue Trasse noch nicht erworben waren.

Der Bau der Brücke ist der Startschuss für die Verlegung der B 252 und damit zur Entlastung des Ortsteils Dorfitter vom Durchgangsverkehr. Den Ort passieren täglich rund 10.000 Fahrzeuge - davon 25 Prozent Lkw. Zudem rücke mit dem Baubeginn der drei Kilometer langen Umgehung das Ziel einer ortsdurchfahrtfreien Verbindung zwischen der A 44 bei Diemelstadt und der B3 bei Marburg näher.

„Im Juli werden wir den ersten Spatenstich für das Überführungsbauwerk der sogenannten ‘Holländischen Rampe’ vollziehen“, sagt Ferdinand Weber, Regionaler Bevollmächtigter Nordhessen bei Hessen-Mobil, in der Pressemitteilung. Über das Bauwerk dieser „sehr leistungsfähigen Anschlussvariante“ wird künftig der aus Richtung Süd abfahrende und der in Richtung Nord auf die neue Ortsumgehung auffahrende Verkehr geführt werden.

Als Gesamtbauzeit für die Ortsumgehung mit insgesamt sieben Brücken sind fünf Jahre kalkuliert. Die veranschlagten Baukosten belaufen sich laut Hessen-Mobil einschließlich des notwendigen Grunderwerbs auf rund 18,5 Mio. Euro.

Vöhls Bürgermeister Matthias Stappert zeigte sich auf Nachfrage „froh, dass es losgeht und dass ein deutliches Zeichen von Hessen-Mobil kommt“. Da nun wohl alle Probleme, die zu Verzögerungen geführt hatten, gelöst seien, gehe er davon aus, dass die Umgehung zügig gebaut werde. „Es ist gut, dass der Durchgangsverkehr aus Dorfitter rauskommt.“

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