Mehrere Notrufe gingen ein

Schuppenbrand bei Schmittlotheim: Ursache noch unklar

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Trotz des schnellen Eingreifens wurde der Schuppen und die darin untergestellten Geräte zerstört.

Schmittlotheim. Ein zum Unterstellen landwirtschaftlicher Geräte genutzter Schuppen in der Feldgemarkung bei Schmittlotheim ist am Mittwochabend abgebrannt.

Weil ein Scheunenbrand gemeldet worden war, rückten mehrere Feuerwehren mit insgesamt 50 Einsatzkräften aus. Die Brandursache ist noch unklar, Brandstiftung lässt sich aber nicht ausschließen.

Der ortsansässige Besitzer des Schuppens gab der Feuerwehr gegenüber an, er habe das Gebäude seit etwa einem Jahr nicht betreten; eine Stromversorgung gibt es dort nicht. Der Schuppen liegt an einem Feldweg zwischen der Bundesstraße 252 und der Eder.

Mehrere Notrufe gingen bei Polizei und Leitstelle ein, darin war unter anderem die Rede davon, dass die Festscheune an der Lindenstraße oder eine Scheune in der Frankenauer Straße - also mitten im Ort - brennen würde.

50 Feuerwehrleute im Einsatz

Die Leitstelle alarmierte daraufhin gegen 19.10 Uhr die Feuerwehren aus Schmittlotheim, Kirchlotheim, Ederbringhausen, Herzhausen und Harbshausen. Es brannte allerdings keine Scheune, sondern ein etwa drei mal vier Meter großer Schuppen. Während einige der etwa 50 Brandschützer sofort den Löschangriff einleiteten und dazu Wasser aus dem Tank des Schmittlotheimer TSF/W nutzten, bauten Kameraden eine Wasserleitung zur anschließenden Versorgung auf. Dazu „zapften“ sie die in der Nähe der Brandstelle verlaufende Lorfe an.

Trotz des schnellen Eingreifens der Wehren unter der Leitung des Vöhler Gemeindebrandinspektors Bernd Schenk brannte der Schuppen weitgehend ab. Die darin abgestellten landwirtschaftlichen Geräte wie ein fahrbares Weide-Wasserfass oder ein alter Pflug wurden durch das Feuer zerstört. Angaben zur Schadenshöhe lagen am Abend nicht vor.

Zeugen gesucht

Eine Streife der Frankenberger Polizei war ebenso vor Ort wie die Besatzung eines Rettungswagens. Über die Löscharbeiten informierte sich vor Ort auch der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer.

Wer Angaben machen kann, die mit dem Ausbruch des Feuers in Zusammenhang stehen, meldet sich bei der Polizeistation Frankenberg, Telefon 06451/7203-0.

 

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