Vöhler Singer-Songwriterin Nadine Fingerhut mit neuem Album

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Nach drei Jahren Arbeit: Singer-Songwriterin Nadine Fingerhut stellte im K20 in Korbach ihr neues Album vor. 

Korbach/Vöhl. So gut war die Stimmung noch nie: Nadine Fingerhut präsentierte ihr vielseitiges zweites Album im K20 in Korbach - und der Termin geriet zum Höhepunkt der Herbstsaison.

Drei Jahre arbeitete die Vöhler Singer-Songwriterin an ihrem neuen Album. Die Lieder waren auf der Bühne und im Studio gereift. In Zusammenarbeit mit dem Produzentenduo Frank Wesemann und Erik Regul hatten sie den letzten Feinschliff erhalten.

Finessen in den Liedern

Das Warten hat sich gelohnt, das konnten die Fans und Zuhörer auf Anhieb erkennen. Zahlreiche Finessen und feine Nuancen und die voll ausgereizte Bandbreite der Instrumente machten die Eröffnung der Konzertsaison im K20 zum Glanzlicht.

Ganz allein mit ihrer Gitarre eröffnete Nadine Fingerhut ihr Programm und stimmte mit „Egal, was du machst“ gleich eine mitreißende Melodie an, bei „Nichts ist umsonst“ setzte schon ein Cajon erste rhythmische Akzente. Für „Hallo Leben“, das Christopher Peel mit einem hypnotischen Piano-Pattern einleitete, wechselte Daniel Schulz an den Drumkit.

Beim Intro zum nachdenklichen Nostalgie-Song „Was machen wir denn heute?“ stand Bassist Boris Seifert erstmals im Rampenlicht. Die spannungsvolle Atmosphäre der „Mohnblumenfelder“ sorgte für Gänsehautfeeling. Mit seinem Akkordeoneinsatz setzte Peel einen eindrucksvollen Schlussakzent.

Im Instrumentalpart entfaltete das Quartett eine unüberhörbare Welle des Aufbegehrens und der Eskalation.

Das zarte Liebeslied „Weil du mein Leben bist“ erklang unmittelbar danach und löste die Spannungen in sanfte Emotionen.

Nach dem „Sinkenden Schiff“ verließ die Band die Bühne, bevor ein neuer Mitspieler an die Seite der Singer-Songwriterin trat: Beim harmonischen Gegensatzpaar Scherbe-kontra-Bass gab Sänger und Gitarrist Mario del Mestre bei den vertrauten Strophen von Klassikern des Aufbegehrens den Ton an. Bei den Instrumentalparts zu den Favoriten aus dem Repertoire von Ton, Steine, Scherben begeisterten die Mitglieder des Duos mit eifrig bejubelten Soli und Gefechten auf vier oder sechs Saiten.

Von Armin Hennig

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