Bürgermeister Linnekugel will in Volkmarsen 2016 wieder zur Wahl antreten

Hartmut Linnekugel: Er kandidiert am 6. März 2016 für eine vierte Amtszeit als Bürgermeister von Volkmarsen. Foto: Schulten

Volkmarsen. Fast auf den Tag genau vor 17 Jahren hat Bürgermeister Hartmut Linnekugel seinen Dienst im Volkmarser Rathaus angetreten. An diesem markanten Datum erklärte der erfolgreiche Rathauschef nun, dass er für eine vierte Amtszeit kandidieren werde.

Der Wahltag muss noch vom Stadtparlament festgelegt werden, aber es spricht einiges dafür, dass die Stadtverordneten die Bürgermeisterwahl mit der Kommunalwahl am 6. März 2016 zusammenlegen.

In den vergangenen drei Wahlperioden hat Hartmut Linnekugel (54) in Volkmarsen eine Menge bewegt. Die Stadtsanierung, der Bau der innerstädtischen Umgehung, die Ansiedlung des Altenheims, die Sanierung des Bahnhofs, die Dorferneuerung in Lütersheim, Külte, Hörle, Herbsen und Ehringen wurden allseits begrüßt. Aber auch die kontrovers diskutierte Ansiedlung der Logistikhallen wurde schließlich mit breiter Mehrheit im Parlament ermöglicht.

„Volkmarsen ist heute die Stadt in Nordhessen mit den geringsten Bevölkerungsverlusten“, stellt Linnekugel fest, was auch mit der Nähe zu Kassel und zur Autobahn zusammenhänge. Darüber hinaus aber hat der von ihm geführte Magistrat in den vergangenen Jahren eine clevere Grundstückspolitik betrieben, von der sowohl bauwillige Familien als auch Firmen profitierten. In 15 Jahren hat die Stadt Volkmarsen allein 180 Bauplätze verkauft.

Der persönliche Ehrgeiz treibt Linnekugel dazu, die Stadt auch aus dem Schutzschirmprogramm des Landes herauszusteuern und nach Abbau der Schulden wieder auf solide finanzielle Füße zu stellen. Die Basis dazu ist gelegt. Linnekugel ist bereit für weitere sechs Jahre im Amt. (es)

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