Geschichts- und Heimatverein

Letzter Aktionstag am Volkmarser Museum in diesem Jahr

Riesiger Topf: Bärbel Sauer machte Grünkohl. Foto:  Renner

Volkmarsen. Zum letzten Mal hatte das Team des Geschichts- und Heimatvereins Volkmarsen in diesem Jahr zu einem Aktionstag an das Museum in der Kasseler Straße eingeladen. Zum Jahresabschluss zieht Vorsitzender Karl Nitzge eine positive Bilanz: Zwischen 100 und 150 Besucher waren bei jedem Aktionstag dabei.

Auch beim Schlachtetag am Sonntag waren viele Interessierte gekommen, um beispielsweise Metzgermeister Horst Schmidt aus Adorf zuzuschauen, wie Bratwürste hergestellt werden. „Wir waren überrascht, wie viele Besucher gekommen sind“, sagt Karl Nitzge. Sogar aus dem Kasseler Raum und Freienhagen seien Interessierte angereist. Seit zwei Jahren veranstaltet der Verein einmal monatlich die Aktionstag - und aufgrund des Erfolgs wird es im nächsten Jahr weitergehen.

Generell zieht das Geschichtliche und Landwirtschaftliche Museum viele Besucher an und das aus dem gesamten Kreisgebiet. Neben zahlreichen Schulklassen waren auch viele Vereine zu Besuch. Die Nachfrage nach Führungen sei groß.

Bratwürste selbst gemacht 

Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite unter www.museum-volkmarsen.de

Am Sonntag war vor allem die Nachfrage nach selbstgemachten Würsten groß. Horst Schmidt zeigte Interessierten anhand von Vorderschinken vom Schwein, wie Bratwürste hergestellt werden: Vom Auslösen über das Entfernen von Sehnen und Knorpeln, das Würfeln und Würzen bis hin zum Drehen durch den Fleischwolf und dem Auffüllen der Därme. 150 Würste sind so entstanden - 130 davon wurden am Aktionstag verkauft. Blut- und Leberwurst hatte Metzgermeister Schmidt bereits fertig mitgebracht, denn aus hygienischen Gründen konnten diese Sorten nicht direkt vor Ort zubereitet werden.

Welche Gewürze am bestem zu welchem Fleisch passen, zeigte eine Ausstellung im Museum. Dort waren auch Tische und Bänke aufgestellt, an denen die frischen Würste samt frisch zubereitetem Grünkohl verspeist werden konnten. Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen für die Besucher.

Von Julia Renner

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