Start für erstes Autisten-Zentrum im Landkreis

Feierliche Schlüsselübergabe: Einrichtungsleiter Eugen Kindler nimmt den Schlüssel von Siegfried Renneke, Vorsitzender des Bildungs- und Sozialwerks, im Beisein vieler Gäste entgegen. Foto:  Renner

Volkmarsen. Rund vier Mio. Euro hat das Internationale Bildungs- und Sozialwerk aus Iserlohn in den Bau des Wohn- und Therapiezentrums investiert. Am Freitag wurde es eröffnet.

In vier Wohngruppen mit jeweils 30 Einzelzimmern werden die Bewohner im Wohn- und Therapiezentrum für Autisten leben. Zum ganzheitlichen Therapieansatz gehören auch ein Schwimmbad, Kreativ- und Bewegungsräume sowie auf die besonderen Bedürfnisse zugeschnittene Förder- und Betreuungspläne.

Für die Plätze beworben hatten sich mehr als 400 Betroffene aus ganz Deutschland, berichtet Geschäftsführer Wolfgang Ecker. "Wohnen und Leben heißt hier die Devise", sagte Siegfried Renneke bei der Eröffnung der Einrichtung an der Lütersheimer Straße.

Bürgermeister Hartmut Linnekugel sieht Volkmarsen immer mehr als „Ort der sozialen Mitte“, wo Barrieren abgebaut würden. Dass das hessische Sozial-Budget um 70 Mio. Euro aufgestockt werden soll, sagte Landtagsabgeordneter Armin Schwarz. „In diesem Bereich darf nicht gespart werden.“ (ren)

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