30 Meter hoher Kamin der früheren Ziegelei

Absturz bei Paarung: Volkmarser Wehr rettet Storch aus Schornstein

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Von der Feuerwehr gerettet: Dieser Storch war in den Schornstein der früheren Ziegelei Volkmarsen gestürzt.

Volkmarsen. Mit einem Storch hatten es die Kameraden der Volkmarser Stützpunktfeuerwehr noch nicht zu tun. Um so gespannter waren sie, als sie am Sonntagmorgen zu einem Einsatz an der ehemaligen Ziegelei ausrückten.

Aktualisiert um 15.18 Uhr - Bei der Paarung , so hatte ein Passant an den Herbser Straße beobachtet, war einer der beiden Störche in den 30 Meter hohen Schornstein gestürzt. Der Augenzeuge löste Alarm aus, und über die Leitstelle wurden die Volkmarser Kameraden losgeschickt.

20 Mann der Einsatzabteilung rückten an. Mithilfe von zwei Leitern, gelangten sie an eine Klappe unten am Schornstein, öffneten diese und näherten sich vorsichtig dem leicht lädierten, aber quicklebendigen Adebar.

Dieser flatterte mit den Flügeln. Einer der wackeren Retter hatte sich mit einem Helm genähert und das Visier heruntergeklappt, um zumindest den Kopf und das Gesicht vor möglichen Attacken des verängstigten Vogels zu schützen. 

Durch Überwerfen einer Decke gelang es dem Feuerwehrmann schließlich, den Storch einzufangen und dann behutsam aus dem Schornstein herauszubringen. Etwas benommen stakste der Vogel draußen herum. Eine Tierärztin wurde herbeigeholt, um das Tier zu begutachten und nach möglichen Verletzungen zu schauen.

Schließlich wurde das Tier in die Freiheit entlassen. Auf einer Wiese in der Nähe der Kugelsburgstadt wurde der Storch zunächst beobachtet. Der Einsatz der Wehr war nach einer Viertelstunde beendet.

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