Sozialwahl bei Rentenversicherung Bund und Ersatzkassen

Mitbestimmung bei der Sozialversicherung

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Bei der Sozialwahl lässt sich in drei Schritten mitbestimmen: Sich informieren, Kreuzchen machen und Brief einwerfen.

Waldeck-Frankenberg. Mehr als 51 Millionen Deutsche sind bis Ende des Monats zur Sozialwahl aufgerufen – auch in Waldeck-Frankenberg wählen die Menschen die Selbstverwaltung der Sozialversicherungen.

Betroffen sind nicht alle Versicherten, sondern nur die bei der Deutschen Rentenversicherung Bund und Saarland oder den Ersatzkassen Techniker Krankenkasse, DAK, Kaufmännische Krankenkasse und Handelskrankenkasse.

„Bei den Sozialversicherungen gibt es eine paritätische Mitbestimmung“, erklärt Siegfried Damm aus Battenberg – diese sei ähnlich aufgeteilt wie die Beiträge zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern: Sie bestimmen je 15 Mitglieder der Vertreterversammlung. Damm ist der einzige Kandidat aus Waldeck-Frankenberg, er tritt auf der Liste des Deutschen Beamtenbundes für die Rentenversicherung an.

Das Äquivalent bei den Krankenkassen heißt Verwaltungsrat: „Die Mitglieder bestimmen eine Menge: Sie entscheiden, wie Geld ausgegeben wird und sie wählen und kontrollieren den hauptamtlichen Vorstand“, teilt Sabine Weinreich mit, Leiterin des Korbacher DAK-Service-Centers. Als Beispiel nennt sie eine Satzungsänderung, durch die schwer erkrankte Diabetiker einen Oberarm-Sensor bezahlt bekommen, der fortlaufend ihren Zuckerwert misst. Bei der Rentenversicherung entscheidet die Vertreterversammlung etwa über Reha-Leistungen.

Mehr über die Sozialwahlen erfahren Sie in der gedruckten Ausgabe.

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