Weihnachten in Europa

Bambini-Chor begeisterte mit fröhlichen Vorführungen

Eine musikalische Reise auf dem Kontinent: Der Bambini-Chor Rhadern beendete eine lebendige Adventskalenderreihe in der Kirche. Foto:  nh

Rhadern. Der Bambini-Chor Rhadern beendete die Veranstaltungsreihe Lebendiger Advent mit einer gelungenen, fröhlichen Vorführung in der Kirche.

Unter Leitung von Gisela Grosche und musikalisch begleitet von Petra Bangert, hatten sich die Jüngsten im Musikverein Rhadern im Vorfeld mit Weihnachtsbräuchen in Europa beschäftigt, passende Lieder dazu eingeübt und mit Hilfe der Eltern typische Leckereien gebacken.

Ein kleiner, neugierig umher wandelnder Stern (Inga Bötzel), die jeweilige Landesfahne umgehangen, zeigte den Besuchern von welchem Land die Fernsehansagerinnen Lara Pohlmann, Joline Knauer und Johanna Heller die Weihnachtsbräuche vorstellten. Sie führten die Zuhörer von Deutschland aus über Italien nach Spanien und Schweden.

Die anderen kleinen Akteure, Johanna Wüstefeld, Finja Behlen, Jamie Doert und Jonas Dittrich, zeigten die gebackenen Süßigkeiten wie Lebkuchen und typische Plätzchen aus Deutschland, italienische Pannetonne, spanisches Turrón-Gebäck und schwedische Lussekatter.

Zum Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ wurden vier Kerzen am Adventskranz angezündet und Adventskalender sowie Wunschzettel als deutsche Bräuche vorgestellt. In Italien bekommen an Weihnachten nur Kinder Geschenke und am 6. Januar bringt „La Befana“, die gutmütige Hexe, den Kindern noch einmal ein Geschenk. Von Spanien wurde berichtet, dass die Weihnachtsmesse dort „Missa del Gallo“ – Messe des Hahns genannt wird, weil ein Hahn als erster die Geburt Jesu verkündet haben soll. Zum spanischen „Feliz navidad“ wurde fröhlich gesungen und getanzt. Kleine schwedische Wichtel, „Tomte“ genannt, huschten durch die Kirche, wie sie es nachts tun, wenn alle schlafen und eine „schwedische Lucia“, laut Überlieferung die älteste Tochter der Familie, ganz in weiß gekleidet und mit einem Lichterkranz auf dem Kopf führte den Brauch vor, den Eltern am Weihnachtsmorgen das Frühstück ans Bett zu bringen.

Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Singet fröhlich im Advent“ endete die Aufführung des Bambini-Chores.

In seinem Schlusswort griff Pfarrer Klaus Nobiling die Bedeutung des Lichts in dunkler Jahreszeit auf und dass gerade der vierte Advent in diesem Jahr der kürzeste Tag sei.

Dass in dieser Zeit auch so viele leckere Sachen gebacken würden, stehe dafür, dass wir es uns so richtig gut gehen lassen sollen und dort helfen, wo Not ist. (nh/ukl)

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