Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen

Christoph 7 im Einsatz: Motorradfahrer stirbt nach schwerem Unfall bei Willingen

Willingen-Schwalefeld. Ein 69-jähriger Motorradfahrer ist am Samstag nach einem Unfall seinen schweren Verletzungen erlegen. 

Aktualisiert um 21.47 Uhr: Der aus dem Main-Kinzig-Kreis stammende Mann war um 14.30 Uhr mit seinem Motorrad auf der Uplandstraße in Richtung Rattlar unterwegs. Am Abzweig zur Straße "Zum Lukasheim" hatte auf Höhe der Jugendherberge ein belgischer Reisebus am rechten Fahrbahnrand gestoppt. 

Offenbar wählte der Motorradfahrer einen zu großen Sicherheitsabstand, als er den Bus umkurvte. Er kollidierte auf der linken Fahrbahnseite mit einem Bordstein, wurde durch den Zusammenstoß auf die rechte Seite geschleudert und blieb dort schwer verletzt an der Böschung liegen. 

Die von Zeugen des Unfalls alarmierten Rettungskräfte riefen nach erfolglosen Reanimationsversuchen den Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7. Der verunglückte Motorradfahrer wurde von dem eingeflogenen Notarzt untersucht. Dieser konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. 

Die hinzugerufene Polizei sowie die Feuerwehr Willingen und die Freiwillige Feuerwehr Schwalefeld hatten die Unfallstelle zuvor abgesichert und den Landeplatz für den Rettungshubschrauber festgelegt. Außerdem halfen sie bei der Bergung des Motorrads.

Zunächst hatte die Polizei das Alter mit 67 angegeben, was jedoch am Sonntag auf 69 korrigiert wurde. 

112-magazin.de

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

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