48-jähriger Mann aus Lohmar lebensgefährlich verletzt

Schon wieder ein Tauchunfall in der Grube "Christine" in Willingen

Willingen. In der Grube „Christine“ in Willingen ist es am Sonntagnachmittag erneut zu einem Tauchunfall gekommen.

Dabei wurde ein 48-jähriger Taucher aus Lohmar im Bergischen Land (Rhein-Sieg-Kreis) lebensgefährlich verletzt.

Erst Anfang des Monats war es in der stillgelegten Schiefergrube zu einem tragischen Unfall gekommen. Bei einem Tauchgang am 4. Juli starb ein 66 Jahre alter Mann aus Volkmarsen.

Beim Unglück am Sonntag befand sich der erfahrene Taucher mit einem Tauchführer in der sogenannten „Tauchglocke“, um von dort gemeinsam mit anderen Begleitern weiter abzutauchen. Bei der Sauerstoffregulierung unterlief ihm ein entscheidender Fehler. Er bekam keinen Sauerstoff mehr und wurde ohnmächtig. Der Tauchführer erkannte dies, brachte den verunglückten Taucher an die Wasseroberfläche und verständigte Rettungs- und Notarztwagen.

Nach der Erstversorgung gelang es den Rettungskräften den 48-Jährigen zu reanimieren und seinen Zustand zu stabilisieren. Mit dem Krankenwagen wurde der Verunglückte dann zum Sportplatz bei Schwalefeld transportiert, von von aus ihn der Rettungshubschrauber „Christoph 7“ in eine Spezialklinik nach Düsseldorf brachte. Über den Gesundheitszustand des Mannes liegen derzeit keine Informationen vor.

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: WLZ-Archiv

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