Kurzfilmprojekt „Respekt und Toleranz"

Evangelische Jugend Upland erhält Förderpreis

Preisverleihung: Die Sozialpädagogin Yvonne Pixa mit Adrian Klaholz und Lukas Schuppe von der Evangelischen Jugend Upland sowie Dr. Wolfgang Dippel (links) und Daniela Broda (rechts). Foto: nh

Upland. Die Evangelische Jugend Upland hat mit ihrem Kurzfilmprojekt „Respekt und Toleranz" einen Förderpreis gewonnen. Die Gruppe belegt den 4. Platz bei „best2014".

Die Upländer überzeugten die Jury, zu der der Hessische Minister für Soziales und Integration Stefan Grüttner und Mitglieder von Parteien gehörten.

14 Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren haben zwei Wochen lang an ihrem Film gearbeitet. Zunächst haben sie selbst erlebte Geschichten aufgeschrieben, aus denen sie anschließend eine Kernhandlung entwickelt haben, berichtet die Sozialpädagogin Yvonne Pixa. Daraus haben sie ein Drehbuch erstellt und geschauspielert für einen Film, der 20 Minuten dauert.

Schwerpunkt war eine Geschichte über Mobbing. „Alle Jugendlichen finden sich in der Handlung irgendwo wieder“, sagt Yvonne Pixa. Wer hinter den einzelnen persönlichen Geschichten stecke, sei aber von anderen nicht zu erkennen, betont sie.

Der Preis „best2014“ wird seit 2003 jährlich für innovative Projekte in der Jugendverbandsarbeit verliehen - in den Kategorien „Allgemeiner Preis“ und „Thematischer Preis“. 40 Gruppen hatten sich beworben.

Die Evangelische Jugend Upland wurde in der Kategorie „Allgemeiner Preis“ ausgezeichnet. „Das ist schon eine Wertschätzung“, sagte Pixa am Mittwoch. Sieger wurde das Projekt „Integration durch Sport - gegen die Folgen von Kinderarmut“ des Trampolinvereins „Die Kängurus“ der Sportjugend Hessen. Der Verein hatte Kinder aus verschiedenen sozialen Schichten über das Trampolinspringen zusammengebracht.

In der thematischen Kategorie gewann der Bund der Alevitischen Jugend in Hessen (BDAJ), der 15 junge Menschen zu Berufslotsen ausgebildet hatte, die Jugendliche mit Migrationshintergrund auf dem Weg in die Arbeitswelt begleiteten.

„Jugendverbände stehen im Wettbewerb mit anderen Anbietern und insbesondere mit medialen und kommerziellen Angeboten“, sagte der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Dr. Wolfgang Dippel, anlässlich der Preisverleihung am Dienstag. „Jugendverbände sind mit ihren Erfahrungen, mit Experimentierfreude und ihrer Expertise für Kinder und Jugendliche von hoher gesellschaftlicher Relevanz“, sagte Daniela Broda, stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Jugendrings. Für die ersten drei Plätze gab es Geldpreise. Die Upländer erhielten ein Spiel, Schreibmaterial und eine Urkunde.

Die Evangelische Jugend Upland bietet regelmäßige Gruppenarbeit an, außerdem Kinderfreizeiten und Projektarbeit. Für den Kurzfilm hat die Einrichtung mit der Uplandschule zusammengearbeitet. (srs)

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