Feuerwehr Willingen wegen Hydrauliköl und brennendem Motor im Einsatz

Willingen. Zwei Einsätze haben die freiwilligen Brandschützer der Willinger Feuerwehr am Mittwoch bewältigt.  

Ausgelaufenes Hydrauliköl beschäftigte die Wehr am Vormittag, am frühen Abend brannte es in einer Möbelfabrik. An einem Müllfahrzeug, das in der Straße „Am Iberg“ in Willingen unterwegs war, platzte nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl gegen 10.15 Uhr ein Hydraulikschlauch der Servolenkung. Die Folge: Das Hydrauliköl lief auf die Fahrbahn, das Entsorgungsfahrzeug war nicht mehr lenkfähig und blockierte die Kreuzung Am Iberg/Am Orenberg.

Die neun mit zwei Fahrzeugen ausgerückten Willinger Wehrleute streuten laut Querl zunächst das Öl ab. Dann fingen sie noch das in der Leitung vorhandene Hydrauliköl ab. Anschließend ließ sich der Lkw wieder lenken – mit Muskelkraft statt Servounterstützung. So war es aber möglich, denn Mülllaster zumindest wieder von der Kreuzung zu fahren.

Der zweite Einsatz am Mittwoch folgte am Abend gegen 18.45 Uhr: In einer Möbelfabrik in der Straße „Zur Hoppecke“ war ein Elektromotor in einem Gebläse für Späne in Brand geraten. Eigene Löschversuche der Mitarbeiter mit Pulverlöschern hatten laut Querl nicht zum Erfolg geführt, so dass die Feuerwehr alarmiert wurde. 25 Einsatzkräften rückten in fünf Fahrzeugen, darunter die Drehleiter, zu dem Möbelhersteller aus.

Unter Atemschutz und mit Hilfe der Wärmebildkamera brachte die Wehr das Feuer – teil Schwelbrand, teils offene Flammen – unter Kontrolle. Glücklicherweise seien noch Mitarbeiter im Betrieb gewesen, sagte der Einsatzleiter. Wäre das Feuer nachts ausgebrochen, hätte der Brand weitreichendere vermutlich Folgen gehabt. Angaben über die Schadenshöhe lagen am Abend nicht vor.

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