Hotels in Willingen ausgebucht

Feiertage brachten 70.000 Übernachtungen

Der erste Winter in Willingen: Sebastian Henke (links) stand am Montag das erste Mal auf dem Snowboard, sein Kumpel Jens Maier hingegen kennt das Snowboard schon aus der Skihalle. Er war in den vergangenen Jahren häufig zum Mountainbike-Fahren in Willingen. Foto: Deutschländer

Willingen. Die Liftbetreiber und Beherbergungsbetriebe im Upland ziehen eine positive Feiertags-Bilanz.Touristen sorgten für 70.000 Übernachtungen.

70.000 Übernachtungen sind zwischen dem ersten Weihnachtstag und vergangenem Sonntag zusammengekommen „Wir hatten zehn Tage lang Vollauslastung“, sagte Ernst Kesper, Leiter der Willinger Tourist-Info auf HNA-Anfrage.

Wer kurzfristig den Jahreswechsel in Willingen verbringen wollte, hatte schlechte Karten. Auch die Tourist-Info konnte laut Kesper keine Zimmer mehr vermitteln. Die 10.000 privaten und gewerblichen Betten im Upland waren längst vergeben. Auch in dieser Woche sei die Auslastung wegen der noch andauernden Ferien in Hessen sehr gut. Sie liegt zwischen 60 und 70 Prozent. Während am Samstag viele Silvestergäste abgereist sind, haben sich einige Wintersportler erst am Wochenende für einen Aufenthalt im Upland entschieden.

Zufrieden mit der bisherigen Saison ist auch Jörg Wilke, Geschäftsführer der Ettelsberg-Seilbahn. „Ich denke, aus dem, was da war, haben wir das Beste gemacht“, sagt er. Die Pisten seien schön festgefahren, unter den Touristen herrsche große Zufriedenheit. Richtig gut laufe es allerdings erst seit dem 28. Dezember. Am Tag zuvor habe man die Schneekanonen angeworfen, sodass am 28. der Skibetrieb beginnen konnte. „Wir haben nach dem schwachen Winter im Vorjahr richtig gemerkt, dass die Leute auf diesen Moment gewartet haben“, sagt Wilke.

Detlef Bruchhäuser vom Skiverleih Upland sieht das genauso. „Dass wir kurz nach Weihnachten so richtig mit dem Betrieb starten konnten, war unser schönstes Geschenk“, betont er. Bruchhäuser hat einen verstärkten Trend hin zum Snowboarden festgestellt. Der Fun-Park für Snowboarder und Freestyler werde sehr gut angenommen.

Von Anke Laumann und Luca Deutschländer

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