„Tenöre4you“: Bulgarisches Gesangsduo in Willingen

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Begeisterten in Willingen: die bulgarischen Sänger Toni die Napoli (Tony Tchakarov) und Pietro Pato (Plamen Patov) als Tenöre4you.

Willingen. Einen visuellen und akustischen Leckerbissen hat das Publikum am Samstagabend im gut besuchten Willinger Besucherzentrum geboten bekommen.

Die bulgarischen Sänger Toni die Napoli (Tony Tchakarov) und Pietro Pato (Plamen Patov) boten als „Tenöre4you“ eine klangreiche Mischung aus Klassik, Pop, Gospel, Musical- und Filmmusik.

Die Tenöre wechselten mit ungemeiner Leichtigkeit zwischen den Musikstilen. Während Toni die Napoli mit seiner kraftvollen Stimme den Saal erfüllte, berührte Pietro Pato mit seiner lyrisch gefärbten, samtenen Stimme. Der Hörgenuss wurde ein wenig dadurch getrübt, dass die Musik aus der Konserve stammte und die tollen Stimmen der Sänger in der einen oder anderen Passage fast untergingen.

Enormes Stimmvolumen 

Den Auftakt bildete das melancholische „Moon River“ aus dem Kultfilm „Frühstück bei Tiffany“, zu dem Schlüsselszenen auf einer Leinwand liefen. Ergreifend war „Ave Maria“ von Franz Schubert, das die Sänger im Wechsel vortrugen. Für Gänsehaut sorgte Pietro Pato, als er gefühlvoll eine soul-lastige Version des Gospels „Amazing Grace“ vortrug. Eine Kostprobe seines enormen Stimmvolumens gab Toni di Napoli mit dem Gassenhauer „O Sole Mio“, zu dem man Venedigs Schönheit bestaunen konnte.

Beim spanischen „Volare“, dem mexikanischen „Cielito Lindo“ und „Que Sera Sera“ von Doris Day sang das Publikum die Refrains mit. Träumen konnte man bei der irischen Pop-Ballade „You raise me up“, zu der Bilder der „Grünen Insel“ gezeigt wurden. Ein Hörgenuss waren „Memories“ aus dem Musical „Cats“ von Andrew Lloyd Webber, „Caruso“ und „Hero“ von Maria Carey. Dramatik verströmte die Melodie aus „Der Pate“, untermalt von Filmszenen. Auch die Liebesgeschichte von Rose und Jack konnte man bei „My heart will go on“ aus dem Kinofilm „Titanic“ visuell mitverfolgen.

Mit „Time to say goodbye“ wollten sich die „Tenöre4you“ verabschieden. Das Willinger Publikum forderte aber mit kräftigem Applaus noch das jüdische Volkslied „Hava Nagila“ ein, zu dem es im Takt mitklatschte.

Von Nadja Zecher-Christ

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