Thermik fehlt: Segelflieger landet auf Maisfeld bei Willingen

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Willingen. Fehlende Thermik hat am Feiertag dazu geführt, dass der Pilot eines Segelflugzeugs auf einem Maisacker bei Willingen eine sogenannte Außenlandung durchführen musste.

Weil Anrufer der Leitstelle einen Absturz meldeten, rückten Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei aus.

Der 33 Jahre alte Pilot aus Köln war bei der kontrollierten Außenlandung unverletzt und das Flugzeug unbeschädigt geblieben. Nachdem die RTW-Besatzung mit dem Mann gesprochen hatte und wieder zur DRK-Unterkunft nach Usseln zurückkehrte, brachen auch die alarmierten Feuerwehren aus Usseln und Willingen die Einsatzfahrt ab und rückten wieder ein. "Wir brauchten nichts zu unternehmen", sagte Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl gegenüber 112-magazin.de.

Wie der Kölner im Gespräch mit 112-magazin.de berichtete, war er in Leverkusen von einem Motorflugzeug in die Luft geschleppt worden. Der Segelflug führte den 33-Jährigen nach Hannover, von wo aus er ursprünglich bis in die Rhön fliegen wollte. In Höhe Kassel habe er jedoch festgestellt, dass die Flugbedingungen dies nicht zuließen, und der Pilot leitete den Rückflug in Richtung Westen ein. Über dem Upland spielte jedoch die Thermik nicht mehr mit.

Aus Richtung Usseln kommend setzte der Mann dann gegen 16 Uhr auf einem Maisfeld zur Außenlandung an. Ein frisch bestelltes Feld sei in der Regel viel ebener als eine Wiese, deren möglich Unebenheiten man aus der Luft nicht erkennen könne, sagte der Pilot. Am Rande des Maisackers, nur wenige Meter von einem asphaltierten Wirtschaftsweg am Willinger Bauhof, kam das Segelflugzeug unbeschädigt zum Stillstand. Er müsse nun auf Helfer mit einem Anhänger für den Abtransport des Flugzeugs warten, sagte der 33-Jährige. Das könne gut zwei Stunden dauern - die Demontage der Tragflächen sei dann aber eine Sache von zwei Minuten. (112-magazin)

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