Siegerin Leonie Becker aus Eimelrod im Interview

Warum die neue Miss Waldeck-Frankenberg jetzt dringend einkaufen muss

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Sie konnte es selbst am wenigsten glauben: Siegerin Leonie Becker mit Moderator Lutz Riemenschneider bei der Siegerehrung der Wahl zur Miss Waldeck-Frankenberg. 

Frankenberg/Willingen. Als Leonie Becker am Samstag im Modehaus Heinze die neue Miss Waldeck-Frankenberg wurde, war sie ganz offensichtlich mehr überrascht als alle anderen. „Ich bin in der Generalprobe zwei Mal gestolpert, ich war so aufgeregt“, verriet sie uns jetzt im Interview.

Und die 23-Jährige hat uns erzählt, wie das war, als ihr Freund Aaron sie heimlich für den Wettbewerb angemeldet hat, und warum sie jetzt dringend einkaufen muss.

Leonie, wie waren die Reaktionen auf die Miss-Wahl? Sie haben auf Facebook ja auch gleich Ihr Profilbild geändert – mit Krone und Schärpe.

Leonie Becker:Ich habe viele Nachrichten von Freunden und Verwandten bekommen, die mir gratuliert haben. Meine Familie zu Hause hat es zuerst gar nicht geglaubt, ich hatte ja selbst nicht erwartet, dass ich gewinne. Sie haben sich aber gefreut und sind total stolz auf mich.

Sie haben sehr ungläubig geguckt, als bei der Siegerehrung Ihr Name genannt wurde. Haben Sie wirklich nicht damit gerechnet, dass Sie gewinnen könnten?

Becker: Ich bin eher selbstkritisch und war sehr aufgeregt. In der Generalprobe bin ich auf dem Laufsteg zwei Mal gestolpert, weil ich es nicht gewohnt bin, in High Heels zu laufen. Ich komme ja vom Bau, das ist eine ganz andere Welt. Und die anderen hatten so tolle Figuren, ich esse aber sehr gerne. Als wir beim Finale auf der Bühne standen, habe ich gedacht: Gleich wird die Siegerin gekürt, dann kannst du endlich was essen. Ich hatte so einen Hunger.

Wer war denn Ihre Favoritin?

Becker:Viktoria, die Zweite geworden ist. Sie war auch die erste der anderen Kandidatinnen, die ich da kennengelernt habe. Sie war super sympathisch, wir sind nach Samstag in Kontakt geblieben. Auch die Nummer 8, Julia, hatte eine super Figur.

Sie haben sich im Gespräch mit Moderator Lutz Riemenschneider sogar selbst als Bauerntrampel bezeichnet. Ist so eine Miss-Wahl also eigentlich gar nicht Ihr Ding?

Becker: Ich hab schon mal bei einem Fotoshooting mitgemacht, und mein Freund und ich bloggen auch gerne mal Fotos auf Instagram. Aber auf Baustellen, auf denen ich bisher als Maler- und Lackiererin gearbeitet habe, achtet man nicht auf sein Aussehen. Da hatte ich immer Handwerksklamotten an und habe mir schnell einen Dutt gemacht. Es war aber toll, bei der Miss-Wahl professionell geschminkt und gestylt zu werden. Das hat so viel Spaß gemacht, ich war positiv überrascht.

Miss-Wahl 2017 in Waldeck-Frankenberg

Ihr Freund Aaron hatte Sie ja heimlich zu der Miss-Wahl angemeldet. Was  haben Sie gesagt, als Sie es erfahren haben?

Becker: Er hatte mich irgendwann mal nebenbei nach meiner Größe gefragt, da hab ich mir noch nichts dabei gedacht. Irgendwann habe ich dann eine E-Mail vom Veranstalter mit der Bestätigung bekommen. Ich hab lange überlegt, ob ich mitmachen soll. Es hat Überwindung gekostet, aus freien Stücken hätte ich mich nie angemeldet. Es war im Nachhinein aber gut, dass mich mein Freund ins kalte Wasser geworfen und gesagt hat: Schatz, du machst das jetzt.

Wissen Sie schon, wie es jetzt für Sie weitergeht? Haben Sie jetzt auch Auftritte als Miss Waldeck-Frankenberg?

Becker:Bis jetzt habe ich noch keine Ahnung, was auf mich zukommt. Was kommt, das kommt, ich bin da ganz offen.

Werden Sie für die Miss-Hessen-Wahl im Januar noch ein neues Kleid kaufen? Am Samstag haben Sie ja gesagt, dass Sie eigentlich gar keine Kleider im Schrank haben.

Becker: Definitiv ja. Abendkleider habe ich überhaupt keine zu Hause. Ich habe meinem Freund am Samstag auf der Heimfahrt schon gleich gesagt: Ich brauche Klamotten!

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