Willingen: Der Weltcup ist gesichert - Dank an Sponsor

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Große Freude: Die Warsteiner Brauerei übergab gestern einen Scheck in Höhe von 45.000 Euro an den Ski-Club Willingen. Unser Bild zeigt (von links) Gebietsverkaufsleiter Thomas Wulfert (Warsteiner), Ski-Club-Präsident Jürgen Hensel, Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin Warsteiner, Wilhelm Saure (Skiclub), Christiane Willeke (Referentin Unternehmenskommunikation Warsteiner) sowie Pressechef Dieter Schütz (Ski-Club) vor der Mühlenkopfschanze.

Willingen. Lange Zeit haben Wintersportfreunde um den Weltcup in Willingen gebangt, doch auch im kommenden Jahr werden sich Skipringer aus der ganzen Welt auf der Mühlenkopfschanze messen.

Der Internationale Skiverband FIS hatte die Veranstaltung in Willingen von einem neuen Kampfrichterturm sowie einer fest installierten Flutlichtanlage abhängig gemacht. Rund 1,8 Millionen Euro mussten für diese Maßnahmen aufgebracht werden - und das ist gelungen. „Die Finanzierung steht“, berichtete Ski-Club-Präsident Jürgen Hensel am Freitag auf einer Pressekonferenz. Nicht zuletzt ist das auch ein Verdienst der Warsteiner Brauerei, die sich mit ihrer Aktion ‘Warsteiner trinken - Weltcup sichern‘ für einen Erhalt des Weltcups im Upland engagiert hat.“

„Angenehme Überraschung“

Gemeinsam mit 29 Gastronomiebetrieben aus Willingen und der Umgebung hatte die Brauerei sich für den Weltcup stark gemacht. Pro verkauftem Glas Warsteiner Pils floss von Anfang April bis Ende Mai ein Betrag von zehn Cent an den Ski-Club. „Eine echte Hausnummer, von der ich angenehm überrascht war“, sagte Wilhelm Saure vom Ski-Club.

Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Brauerei, überbrachte die freudige Botschaft an die bis dahin noch völlig ahnungslosen Vertreter des Ski-Clubs: Ingesamt sind während der zweimonatigen Aktion über 40.000 Euro für die neuen Anlagen zusammengekommen, eine Summe, die von Warsteiner auf 45.000 Euro erhöht wurde. „Ich bin sprachlos über dieses tolle Ergebnis“, sagte Ski-Club-Präsident Hensel dankend. Das sei eine Summe, die die Erwartungen beim Ski-Club weit übertroffen habe, hieß es bei der Pressekonferenz.

Auch Cramer selbst zeigte sich überrascht über die hohe Summe. „Aber es ist toll, was man gemeinsam schaffen kann“, sagte sie zufrieden. Seitens des Ski-Clubs herrschte vor allem eines: große Dankbarkeit. „Schließlich ist der Weltcup das Hauptstandbein unseres Clubs“, sagte Saure. Thomas Wulfert, Gebietsverkaufsleiter bei Warsteiner, sagte: „Wie in einer Ehe sind Ski-Club und Brauerei gemeinsam auch durch schwere Zeiten gegangen.“

Sein Dank galt vor allem denen, die das hohe Ergebnis überhaupt erst ermöglicht haben: den Touristen, den Gastronomen und den Einheimischen, die durch den Kauf des Bieres Unterstützung geleistet haben.

Von Luca Deutschländer

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