Zwei DJs mit Leidenschaft zur Musik gründen Frequenz Klinik

Wrexer Bahnhof ist jetzt Tanzclub

Nicht nur DJ, sondern auch Geschäftsführer: Alexander Beckel hat die Frequenz Klinik mit gegründet und legt an den Wochenenden auch selbst auf. Foto:  Renner

Wrexen. Die Leidenschaft für Musik ist es, die Alexander Beckel antreibt. Mit einem Freund hat er deshalb den Sprung gewagt und einen eigenen Club eröffnet: die Frequenz Klinik.

Eine ganze Weile stand der alte Wrexer Bahnhof leer, „dann haben wir das Schmuckstück entdeckt“, sagt Alexander Beckel. Bis dahin hatten er und sein Freund Artur Wieczorek hauptsächlich private Partys veranstaltet und sind so „auf den Geschmack gekommen“, wie Beckel sagt. „Hier in der Region hat uns etwas gefehlt. Um elektronische Musik zu hören, musste man immer ziemlich weit fahren.“

Auf der Suche nach einer passenden Location sind sie schließlich auf den alten Bahnhof gestoßen. Mit dem Vermieter wurden sie sich schnell einig. Drei Wochen lang haben die Hobby-DJs umgebaut, dann ging es los. Neben einem Raum zum Chillen gibt es eine große Theke und das Herzstück des Clubs: die Tanzfläche.

Dort ist nicht nur der Platz von Alexander Beckel, der hauptberuflich im Controlling arbeitet. Neben ihm drehen auch noch andere an den Plattentellern. Wer mit seiner Musik ins Konzept passt, darf auflegen. Jedes Wochenende gibt es dann entweder Techno, Goa oder auch House zu hören. Am Samstag, 26. Januar, wird beispielsweise der DJ Arkus P. an den Plattentellern stehen. Und der habe schon in Clubs auf der ganzen Welt aufgelegt, sagt Beckel.

Für den 30-Jährigen ist nicht nur das Ziel, dass möglichst viele Leute zum Tanzen kommen. „Unsere Gäste sollen sich hier wohlfühlen und vor allem sollen sie hier auch abschalten können.“

Viel Werbung haben Beckel und sein Geschäftspartner Wieczorek noch nicht für die Frequenz Klinik gemacht, trotzdem kommen jeden Abend am Wochenende zwischen 60 und 100 Tanzwütige zum Feiern. „Wir sind ein kleiner Club und leben eher vom Weitererzählen.“ Dennoch: Aus Brilon, Bad Driburg und dem ganzen Waldecker Land kommen die Gäste schon nach Wrexen.

Bis jetzt laufe es ganz gut, sagt der Geschäftsführer und DJ. Die Anfangszeit sei immer schwer und das Team sei gerade erst dabei, sich einen Namen in der Region zu machen. „Wir schauen mal, wie es sich weiterentwickelt.“

Von Julia Renner

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