Polizei registriert 1362 Zusammenstöße im vergangenen Jahr

Zahl der Wildunfälle in Waldeck-Frankenberg leicht gesunken

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Die Zahl der Wildunfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg ist im vergangenen Jahr leicht gesunken.

Waldeck-Frankenberg. Die Zahl der Wildunfälle im Landkreis Waldeck-Frankenberg ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. 1362 Unfälle mit Reh, Wildschwein & Co. wurden der Polizei im Kreis gemeldet.

2015 waren noch 1385 Wildunfälle registriert worden.

Auch für dieses Jahr lieferte die Polizei erste Zahlen: Demnach gab es zwischen Januar und April 382 Verkehrsunfälle mit Wild. Im Vergleichszeitraum 2016 waren es mehr als 400, sagt Polizeisprecher Jörg Dämmer. 

Von den 1362 Wildunfällen waren 636 im Südkreis, also bei den Polizeidienststellen Bad Wildungen und Frankenberg, und 726 im Nordkreis (Korbach, Bad Arolsen) gemeldet worden. Insgesamt gebe es aber mehr Wildunfälle im Südkreis, sagt Polizeioberkommissarin Sandra Theiß von den Regionalen Verkehrsdiensten der Polizei Waldeck-Frankenberg. Der Grund: Dort gebe es noch mehr große zusammenhängende Waldgebiete als im nördlichen Kreisteil.

Schwerpunkte im Südkreis

Anhand der Unfallkarte der Polizei lassen sich für das Jahr 2016 einige Schwerpunkte feststellen: südöstlich von Bad Wildungen, an den Schnittstellen der Bundesstraßen 485 und 253, gab es häufig Wildunfälle, ebenso zwischen Reinhardshausen und Hundsdorf. Auch zwischen den beiden Lichtenfelser Ortsteilen Sachsenberg und Neukirchen kam es im vergangenen Jahr häufiger zu Wildunfällen, außerdem zwischen den Diemelseer Ortsteilen Adorf und Vasbeck, an der Landesstraße 3078. 

Die meisten Unfälle mit Wildtieren gibt es laut Theiß in den Monaten April und Mai sowie im September und Oktober. Häufig knallt es dann in den Morgenstunden zwischen 6 und 7 Uhr und mit Einbruch der Dämmerung. Dann sei auch das Verkehrsaufkommen wegen des Berufsverkehrs am größten.

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