Grüne Tauschbörse von Privat für Privat im Klosterhof

Kloster Flechtdorf: Pflanzentausch am 1. Mai

Blumen, Blüten, rosa, magenta, Einjährige Sommerblumen, Zinnie (Zinnia elegans) und Spinnenblume (Cleome spinosa). Foto: Marianne Dämmer
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Sehnsucht nach frischen Blumenfarben: Pflanzen, Sämlinge und Stauden werden am 1. Mai ebenso getauscht wie erstmals auch Gartendeko und Blumentöpfe.

Lassen die dann gültigen Corona-Regeln es zu, findet am Samstag, 1. Mai, von 13 bis 17 Uhr der nächste „Pflanzentausch beim Kaffeeplausch“ im Kloster Flechtdorf statt – wie sich bewährt hat in lockerem Rahmen.

Diemelsee-Flechtdorf – Bei der Tauschbörse für und von Privat gibt es Gelegenheit, vorgezogene Gemüsepflänzchen und Pflanzkartoffeln, Chilis, Tomaten und Gurken, übrige Kräuter, Ableger, Zwiebeln sowie kleinere Gehölze, Zimmer- und Topfpflanzen mitzubringen und gegen andere Pflanzen zu tauschen.

Auch Saatgut kann bei dem Treffen die Besitzer wechseln – manches Gemüse und viele zweijährige Blumen wollen ja erst im Laufe des Sommers ausgesät werden. Willkommen sind vor allem auch einheimische Pflanzen, auf deren Arterhaltung Wert gelegt wird.

Auch Gartendeko und Pflanzen(über)töpfe

Erstmals wird es auch möglich sein, Gartendeko und Pflanzen(über)Töpfe anzubieten beziehungsweise zu tauschen.

Im Klosterhof gibt es genügend Möglichkeiten, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen – auch bei dem durch Corona gebotenem Abstand und mit Maske, erklärt Annegret Walter, Begründerin der grünen Börse im Kloster Flechtdorf. Sie und ihr Mann Helmut aus Flechtdorf haben Mitstreiter aus Waldeck-Frankenberg gewonnen, die die Pflanzenbörse ehrenamtlich mit organisieren.

Die Börse ist bislang einmalig im Landkreis Waldeck-Frankenberg – soll neben dem Tag der offenen Gärten ein weiterer Mosaikstein zur Förderung der Gartenkultur sein.

Bei der Börse geht es ums Geben und Nehmen: Der Pflanzentausch lebt von mitgebrachten Pflanzen. Daher bitten die Organisatoren Besucher darum, nicht nur nach neuen Pflanzen Ausschau zu halten, sondern wirklich auch eigene Pflanzen aus Garten, von Balkon oder Terrasse mitzubringen.

Besonders willkommen sind auch Naturschützer, Imker und Kräuterliebhaber, Wildbienen-, Hummel- und Schmetterlingsfreunde, die einheimische Pflanzen anbieten können, denn gefördert werden soll durch die Pflanzenbörse auch die Vielfalt an heimischen Blumen und Gehölzen in den Gärten.

Die Pflanzen, die angeboten werden, sollten unbedingt mit Namen versehen werden. Es wird keine Standgebühr erhoben und der Eintritt ist frei.

Wer Pflanzen, Gartendeko oder Pflanzen(über)töpfe anbieten möchte, meldet sich bei Annegret Walter unter Telefon 05633/91124 oder über die FB-Gruppe „Pflanzentausch Waldeck-Frankenberg“. Von Marianne Dämmer

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