Erste Etappe der hessenweiten Marketingroute wurde vor zwei Jahren im Kreis gegründet

Drei neue Betriebe an der Milchstraße

Feierten das zweijährige Bestehen der Hessischen Milch- und Käsestraße in Waldeck- Frankenberg: (von links) Fritz Schäfer, Heinz Brühmann, Dorothea Loth, die neuen Partner Sabine und Heinfried Emden, Bernd Kramer, Brigitte und Gerhard Paul sowie die Milchkönigin Marie und Axel Friese. Foto: Teuber-Blechschmidt

Waldeck-Frankenberg. Drei weitere Betriebe aus dem Landkreis wurden in die Hessische Milch- und Käsestraße aufgenommen. Das Blockhauscafé Hof Heide der Familie Paul in Höringhausen, das Lebenshilfe-Hofgut Rocklinghausen in Twiste sowie die Hofmolkerei der Familie Emden in Ober-Werbe. Die Milch- und Käsestraße geht auf eine Initiative der Landesvereinigung für Milch und Milcherzeugnisse Hessen zurück. Sie verbindet Milchverarbeitende Betriebe, Bauernhofcafés und Direktvermarkter.

Rund 20 Sorten des selbst gemachten Bauernhofeises ohne künstliche Zusätze bietet Hof Heide an, eins der Kriterien, die zur neuen Partnerschaft in der Hessischen Milch- und Käsestraße führte. Ebenfalls ein Schild, das die neue Zugehörigkeit nach außen zeigt, erhielt Bernd Kramer vom Twister Hofgut Rocklinghausen. Der 84 Hektar große nach Bioland Richtlinien geführte Betrieb wird vom Lebenshilfewerk Kreis Waldeck-Frankenberg geführt.

Dritter Neuling der nunmehr 21 Waldeck-Frankenberger Partner ist die Werbetaler Hofmolkerei in Ober-Werbe. Familie Emden verarbeitet die Milch ihrer gentechnikfrei gefütterten Kühe zu Trinkmilch und Joghurt und bietet ihre Produkte direkt ab Hof an.

Die Vielseitigkeit der verschiedenen Partnerbetriebe der Hessischen Milch- und Käsestraße hob Axel Friese (Fachdienstleiter Landwirtschaft) hervor. „Wir zeigen nicht bloß einen Kuhstall nach dem anderen.“, Milch in all ihren Facetten vor allem Kindern und Jugendlichen nahe bringen, ist sein Anliegen.

Dem stimmten Heinz Brühmann (Vorsitzender Kreisbauernverband Waldeck) und Fritz Schäfer (Kreislandwirt und Beauftragter für Landwirtschaft und Direktvermarktung) zu. Schäfer hob vor allem die Bedeutung für den Tourismus hervor. „Wir arbeiten daran, dass die Hessische Milch- und Käsestraße kein Geheimtipp bleibt“, betonte Dorothea Loth (Fachdienst Landwirtschaft). Petra Will (Landesvereinigung für Milch und Milcherzeugnisse) rief zur Kooperation auf und hofft auf viele Veranstaltungen zur Etablierung der Milch- und Käsestraße. „Hier sind den Ideen keine Grenzen gesetzt“.

Bessere Zusammenarbeit der Partnerbetriebe wünscht sich Ute Schultz vom Freienhagener Maliesenhof. Ein kleiner Betrieb wie ihr Ziegenhof könne nicht neben der landwirtschaftlichen Arbeit noch Vermarktung und Veranstaltungen organisieren. Sie schlug vor, den Verkauf gemeinsam zu organisieren. (ztb)

www.hessische-milch-und-kaesestrasse.de

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