Guter Start wäre für HSG sehr wichtig

Bad Wildungen startet gegen Leverkusen: Neue Halle soll „Eder-Hölle“ werden

Durchgesetzt: Querlegen für einen Sieg über Leverkusen will sich die Bad Wildungerin Kira Schnack (rechts), die hier Bayer-Spielerin Kim Hinkelmann beim Turnier in Fritzlar (14:18) versetzt hat, auch am Samstag beim Saisonauftakt in Bergheim.
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Durchgesetzt: Querlegen für einen Sieg über Leverkusen will sich die Bad Wildungerin Kira Schnack (rechts), die hier Bayer-Spielerin Kim Hinkelmann beim Turnier in Fritzlar (14:18) versetzt hat, auch am Samstag beim Saisonauftakt in Bergheim.

„Die Mädels sind richtig heiß auf das Spiel“, sagt Tessa Bremmer vor dem Saisonstart der HSG Bad Wildungen gegen Bayer Leverkusen.

Bad Wildungen – Auch weil die Vipers in den darauffolgenden Begegnungen bei den Spitzenteams TuS Metzingen (11. September) und SG BBM Bietigheim (25. September) sowie der Heimpartie gegen die HSG Blomberg-Lippe (18. September) jeweils nur Außenseiter sind, wäre ein auch punktemäßig guter Start am Samstag (19 Uhr, Sporthalle der Gesamtschule Edertal) in Bergheim gegen die Werkselfen sehr wichtig für ihr Team.

„Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht und wir auch wieder vor Zuschauern spielen können“, sagt Bremmer, wobei die Vipers mit höchstens 300 Zuschauern planen und davon gut die Hälfte Tagestickets sind. Deren Käufer sollten, sofern sie diese nicht reserviert haben, wegen der begrenzten Anzahl möglichst früh ab 17.30 Uhr an der Halle sein.

„Es wäre schön, wenn wir aus der Ense-Hölle die Eder-Hölle machen könnten“, sagt Bremmer in Anspielung auf das erste Spiel in der insgesamt 540 Zuschauer fassenden Spielstätte in Bergheim, in der die HSG aufgrund der Sanierung der Bad Wildunger Ense-Halle ausgewichen ist. Sie hofft auch mit Unterstützung der Fans auf einen Sieg.

Wer Vipers-Trainerin Bremmer in der Vorbereitung gefallen hat

„Ein guter Start wäre super“, sagt die Niederländerin und sieht „Leverkusen als „einen Gegner auf Augenhöhe an, gegen den man gewinnen, aber auch verlieren kann. Das ist ein 50:50-Spiel“, sagt Bremmer vor der Begegnung des Elften gegen den Achten der Vorsaison.

Wie bei ihrem eigenen Team sieht Bremmer auch bei den Rheinländerinnen einen in der Breite gegenüber der Vorsaison besser besetzten Kader. „Sie haben zwei gute Torhüterinnen“, sagt sie über das serbisch-kroatische Duo Kristina Graovac und Neuzugang Nela Zuzic (Kirchhof). Beim Turnier in Fritzlar verlor die HSG gegen Bayer über 40 Minuten Spielzeit mit 14:18. „Das ist aber kein Gradmesser“, sagt Bremmer.

Sie fordert aber eine bessere Chancenausnutzung. „Wir dürfen nicht wieder so viel verballern und so viele technische Fehler machen. Zudem wollen wir unser Tempospiel durchziehen.“ Neben den Stammkräften Munia Smits (halblinks) und Rechtsaußen Kira Schnack, „sie ist sehr präsent“, bescheinigt Bremmer vor allem auch Rückraumspielerin Marieke Blase eine überzeugende Vorbereitung. (Jürgen Heide)

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