Verbandsliga-Derby am Freitag

Anraff gegen SG Landau: Frauen starten mit Dauerbrenner unter Flutlicht

Diesen Zweikampf wird es heute nicht geben: Dania Haupt (links) fehlt dem SV Anraff, Anne Bausen (rechts) steht dagegen im Aufgebot der SG Landau.
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Diesen Zweikampf wird es diesmal nicht geben: Dania Haupt (links) fehlt dem SV Anraff, Anne Bausen (rechts) steht dagegen im Aufgebot der SG Landau.

Ein Kreisderby zum Saisonstart: Die Verbandsliga der Fußballfrauen geht gleich in die Vollen.

Wenn heute (19.30 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz in Altwildungen der SV Anraff die SG Landau/Wolfhagen zum Flutlichtkick bittet, steht ein Dauerbrenner des Frauenfußballs an.

Für die Gastgeberinnen hat sich die SG zu einer Art Angstgegner entwickelt – von den letzten vier Begegnungen (einschließlich Pokal) gewannen die Vereinigten drei, eine endete 0:0. Gegenwärtig ist noch ihr 4:0-Erfolg vor drei Wochen im Halbfinale des Waldecker Pokals.

Anraff: Trainer Bischof hält Landau für schlagbar

„Das Spiel müssen die Mädels aus dem Kopf bekommen“, sagt SVA-Trainer Stefan Bischof. Ohnehin taugt es für ihn nur bedingt als Maßstab; die „Zweite“ habe an dem Samstag gut die Hälfte der Mannschaft gestellt. Bischof hat die heutigen Gäste am Samstag beim Pokalerfolg nach Elfmeterschießen über Flechtdorf gesehen. „Sie sind schlagbar“, sagt er.

Positiv stimmen ihn auch die Trainingseindrücke. „Wenn wir das Derby motiviert angehen, dann ist für uns was drin“, sagt Bischof – er will es gewinnen. Fehlen werden dem Unterfangen Dania Haupt, Charlotte Brixius (beide Urlaub) und Milena Knoche (Prüfung).

Landau muss mehr zeigen als im Pokalfinale

Landau/Wolfhagen muss weiterhin auf Mareike Kloppmann verzichten, und ist ansonsten komplett. Abteilungsleiter Hartmut Schröder vermutet, dass der SVA auf Wiedergutmachung für besagtes 0:4 brennen werde. Es komme darauf an, wie der Gegner die Niederlage weggesteckt habe. „Es wird auf jeden Fall eine umkämpfte, enge Partie werden, wobei sich erwartungsgemäß nichts geschenkt wird.“

Schröder räumt ein, dass die SG im Pokalfinale weit unter ihren Möglichkeiten gespielt habe – was auch Trainer Hagen Marquardt unmittelbar nach dem Endspiel moniert hatte. „Gegen Anraff wollen wir wieder mit einer kompakten Mannschaft auftreten und unsere Spiel- und Kombinationsstärke zu unserem Vorteil nutzen“, sagt Schröder und verlangt von den Spielerinnen, „von der ersten Minute an hellwach zu sein“.

Der TSV Korbach hat seine Auftaktpartie verlegt. mn

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