Klinik Korbach ist jetzt regionales Traumazentrum für Schwerverletzte

Korbach. Das Stadtkrankenhaus Korbach hat die Anerkennung als regionales Traumazentrum erhalten. Das Zertifikat bescheinigt der Hessenklinik die Qualifikation und Leistungsfähigkeit zur umfassenden medizinischen Versorgung von Schwer- und Schwerstverletzten.

„Im Raum zwischen den Krankenhäusern mit überregionalem Traumazentrum, also zwischen Marburg, Kassel und Paderborn, besitzen wir als einziges Krankenhaus diese Qualifikation“, freute sich Chefarzt Dr. Hubert Bölkow am Mittwoch über die Zertifizierung. Nach Angaben des Facharztes für Chirurgie, Unfallchirurgie und Notfallmedizin gehört das Krankenhaus dem Traumanetzwerk Göttingen/Kassel an.

Kooperation mit Kassel

Die Einstufung der Korbacher Klinik als regionales Traumazentrum führte Bölkow auch auf die enge Kooperation mit der Neurochirurgie am Klinikum Kassel und auf den hervorragend ausgestatteten „Schockraum“ in Korbach zurück. Darin könnten eingelieferte Schwerverletzte zugleich umfassend untersucht und behandelt werden. Mit der Wahl einer Rufnummer stehe im Notfall das gesamte Mediziner-Team bereit.

Die Initiative zur bundesweiten Bildung von Traumanetzwerken geht auf die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zurück. Ziel ist eine flächendeckende, optimierte Versorgung von Verletzten. (aha)

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