Korbacher Spalte soll zum Erlebnisraum werden

Korbacher Spalte

Korbach/Waldeck-Frankenberg. Die Korbacher Spalte soll als Zentrum des Geoparks Grenzwelten erschlossen und für Besucher attraktiver werden.

Erstmals sind Pläne für einen geopädagogischen Erlebnisraum Korbacher Spalte und eine Ausstellung im ehemaligen Kalkturm am Donnerstagabend der Öffentlichkeit präsentiert worden.

Tourismus-Förderer Claus Günther stellte das Konzept von Diplom-Geograph Dr. Marc Müllenhoff und Architekt Christoph Hesse den Korbacher Stadtverordneten vor.

Nach den Vorstellungen der Planer soll die am Ortsausgang Richtung Frankenberg gelegene Korbacher Spalte in enger Verknüpfung mit dem Wolfgang-Bonhage-Museum erschlossen werden, erklärte Günther. Die Machbarkeitsstudie empfehle die Umsetzung eines Geofoyers. Die Erträge und Kosten seien bei dieser Variante überschaubar. Ein großes Besucherzentrum an der Korbacher Spalte rentiert sich laut Studie nicht.

17 600 Besucher erwartet

Bei dem angedachten Geofoyer gehen die Berechnungen von jährlich 17 600 Besuchern auf dem gesamten Areal und 8800 Gästen in der Kalkturm-Ausstellung aus. Die Gesamtkosten für den Umbau des Kalkturms inklusive Ausstellung sowie für die Gestaltung des Freigeländes und des Bereichs der Überdachung werden auf 750 000 Euro geschätzt. Auf die Stadt Korbach entfällt demnach ein Eigenanteil von 375 000 Euro.

Parallel dazu soll die Untersuchung der Fossil-Fundstücke wieder aufgenommen werden. Demnächst werde die Vereinbarung unterzeichnet.

Von Andreas Hermann

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