Einsatzwagen ersetzt ein 29 Jahre altes Tanklöschfahrzeug

Neues Staffellöschfahrzeug für Feuerwehr Rhadern

Mehr Sicherheit durch Modernität: Zur Schlüsselübergabe an die Rhaderner Feuerwehr kamen Vertreter des Landkreises, des Regierungspräsidiums, der Stadt- und des Kreisfeuerwehrverbands sowie der Firma Iveco Magirus, die das neue Fahrzeug erbaut hat. Foto:  Dietzel

Rhadern. Mit einem ganz neuen Einsatzfahrzeug ist die Feuerwehr Rhadern nun hochmodern ausgestattet. Das geländetaugliche Staffellöschfahrzeug 20/25 wurde am Sonntag in feierlicher Runde an die freiwilligen Brandschützer übergeben.

Viele Rhaderner und Gäste kamen zum Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus, um die Anschaffung zu bewundern. Bürgermeister Uwe Steuber überreichte Wehrführer Andreas Kalhöfer den Schlüssel für das Gefährt, das das alte, 29 Jahre lang genutzte Tanklöschfahrzeug ab sofort ersetzt.

Die aktiven Wehrleute haben die vergangenen Wochen bereits genutzt, um mit dem neuen Fahrzeug zu üben. „Diese Anschaffung löste Begeisterung aus und erhöht die Motivation der Einsatzabteilung“, erklärte Andreas Kalhöfer die positive Resonanz.

Ein automatischer Lichtmast, ein hydraulisches Rettungsgerät, eine Gruppenkabine und zwei Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum gehören zu den Besonderheiten des Löschfahrzeugs. „Es ist das wertvollste Fahrzeug der Stadt Lichtenfels“, sagte Uwe Steuber während der Übergabefeier. Die Gesamtkosten der Anschaffung beliefen sich auf 200 000 Euro, für die die Stadt Lichtenfels größtenteils aufgekommen ist. 60 000 Euro hat das Land Hessen übernommen. Bereits im Jahr 2000 war ein Förderantrag gestellt worden. Zehn Jahre später können sich die Rhaderner nun über das lang ersehnte Fahrzeug freuen. Das Altfahrzeug konnte nicht verkauft werden und wird stattdessen Ersatzteile für andere Feuerwehrfahrzeuge liefern.

Viele Wehrleute und Gäste feierten die Übergabe unter freiem Himmel bei Gegrilltem, Kaffee und Kuchen. Der Spielmannzug der Feuerwehr Sachsenberg unter der Leitung von Kurt Lechky umrahmte die Veranstaltung musikalisch.

Von Stefanie Dietzel

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