2,5 Tonnen Stahl für Wiederaufbau des Enser Tores in Korbach

+
Kurz vor dem Aufsetzen: Mit einem Kran wurde Mittwochnachmittag am Enser Tor die tonnenschwere Bewehrung auf den am Dienstag angebrachten hölzernen Rundbogen, die Schalung, aufgesetzt. Rechts im Bild Jürgen Weige, Bauleiter und Mitglied der Männerkompanie.

Korbach. Für den erhofften Brückenschlag am Enser Tor hat die Schützengilde 1377 Korbach am Mittwoch ein wichtiges Etappenziel erreicht. Mit einem Kran wurde eine 9,30 Meter lange und 2,5 Tonnen schwere Bewehrung auf die tags zuvor angebrachte Schalung aufgesetzt.

Unter der Regie von Bauleiter Jürgen Weige wurde das im Korbacher Lehrbauhof gefertigte und mit einem Tieflader transportierte Stahlgerüst passgenau abgesetzt. Die Bewehrung muss anschließend komplett mit Beton ausgegossen werden, um so einen sicheren Untergrund für den Wehrgang mit dem darauf geplanten Torhaus zu schaffen.

Der als Schalung dienende, hölzerne Rundbogen wird nach Fertigstellung des Rundbogens aus Beton wieder demontiert, berichtete Weige. Mit dem zweiten Bauabschnitt beim Wiederaufbau des Enser Tores hatten die Schützen am Montag begonnen. Die Enser Straße ist dafür wiederum gesperrt worden. Die Bauarbeiten sollen etwa sieben Wochen andauern.

Mit dem Wiederaufbau des Enser Tores hatte die Korbacher Schützengilde im April begonnen. Probleme mit dem weichen und von diversen Leitungen durchzogenen Untergrund an diesem Teilstück der Enser Straße hatten zu Verzögerungen geführt. Im Frühjahr 2012 wollen die Schützen ihr Großbauprojekt abgeschlossen haben.

Von Andreas Hermann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.