Traditionelles Eierlesen des Burschenclubs - Abschluss mit Tanzabend

Wettstreit seit 157 Jahren

Siegerehrung: Heinrich von Germeten gratulierte den Siegern des Külter Eierlesens mit einem stärkenden Tropfen, der natürlich mit den Verlierern und dem Clown brüderlich geteilt wurde. Foto: Keim

Külte. Zum 157. Mal lieferten sich Läufer und Leser des Külter Burschenclub beim traditionellen Eierlesen in Külte einen fröhlichen Wettstreit. Wieder einmal hieß es am Ostersonntag für zwei Leser 80 Eier auf einer 40 Meter langen Sägemehlspur einzusammeln, während die Läufer eine Strecke von 3200 Metern zurücklegen.

Handicap der Leser ist dabei jedoch der Clown, der den Lesern mit seinem Klatscher heftige Schläge verpasst. Da der Burschenclub momentan aus nur fünf aktiven Mitgliedern besteht, mussten alle zum Duell antreten. Unter den Augen von weit über hundert Zuschauern mussten sich am Ende die Läufer Daniel Raulf und Christian Fritsch nur knapp den Lesern Stefan Fritsch und Sven Kirchner geschlagen geben.

Applaus für die Teilnehmer

Applaus zollte das Publikum den Jungs, die ebenso aus der Puste waren wie Clown Sven Ammenhäuser. Heinrich von Germeten gratulierte im Namen der Stadt Volkmarsen den Siegern und meinte, dass die Läufer vielleicht auch mal von einem Clown angepeitscht werden sollten. Er lobte diese Veranstaltung, die weit über die Külter Grenzen hinaus bekannt sei und schon als „Külter Festspiele“ betitelt werde. Germeten appellierte an die Jugend, dass sie diesen Brauch auch in Zukunft fortführen.

Christian Fritsch dankte als Vorsitzender des Burschenclubs allen Helfern, die zum Gelingen des Eierlesens beigetragen haben. Ein besonderer Dank ging an Dirk Wagner, vor langen Jahren selbst aktiver Bursche, der als „Glucke“ die Eier der Leser entgegen- nahm. Eine reichhaltige Kuchentafel lud im Anschluss an den sportlichen Wettstreit zum gemeinsamen Kaffeetrinken ein. Am Abend wurde zum Tanz eingeladen.

Von Silke Keim

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