Naturschutzjugend auf eine Wiese an der Ecke Moersstraße/Südring umgezogen

Ein Zuhause in der Natur

Feuerstelle: Über dem offenen Feuer auf der neuen Wiese der Korbacher Naturschutzjugend buken die Kinder und Jugendlichen am Samstag Stockbrot. Im Hintergrund das neue Gartenhaus, das die Naju-Gruppe bei schlechtem Wetter nutzen kann. Foto:  Happel-Emrich

Korbach. Ihre neue Wiese haben die Jungen und Mädchen der Korbacher Naturschutzjugend (Naju) am Samstagnachmittag in Betrieb genommen. An der Ecke Moersstraße/Südring hat die Jugendgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) jetzt ein großes Wiesengrundstück mit Obstbäumen, Feuerstelle und einer großen Gartenhütte.

Bislang hatte die Naju-Gruppe eine Wiese neben dem Stadtkrankenhaus genutzt. Diese Fläche wird allerdings benötigt, wenn der nächste Erweiterungsbau der Klinik errichtet wird. In Gesprächen mit der Stadtverwaltung haben die Naturschützer in den vergangenen Monaten nach Alternativen gesucht.

Unter mehreren möglichen Grundstücken entschied man sich schließlich für die Wiese an der Moersstraße. Denn diese liegt gut erreichbar, auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Zudem wohnen viele der Kinder der Naju-Gruppe im Flugplatzdorf.

Ersatz für den Bauwagen

Mit Hilfe der Stadtverwaltung und der Beschäftigungsgesellschaft wurde die Wiese hergerichtet: Ein Zaun gebaut, Büsche gepflanzt, Obstbäume von der bisherigen Naju-Wiese umgepflanzt und ein stabiles Gartenhaus als Ersatz für den bislang genutzten Bauwagen aufgebaut. Dieses macht es der Naturschutzjugend möglich, das Gelände auch bei schlechterem Wetter zu nutzen. Eine Feuerstelle wurde angelegt und demnächst soll auch noch ein Teich entstehen. Und in einigen Wochen wird noch das Insektenhotel auf der alten Wiese abgebaut und an die Moersstraße umziehen.

Korbachs Nabu-Vorsitzender Dr. Peter Koswig lobte am Samstag die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und zeigte sich erfreut, dass auch die Nachbarn im Wohnviertel die Naturschutzjugend freundlich aufgenommen haben.

Am Samstag feierten die Naju-Mitglieder den Umzug mit einem kleinen Fest, Kaffee und Kuchen, Natur-Rätsel-Spielen und über dem Holzfeuer gebackenem Stockbrot.

Von Ingo Happel-Emrich

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