Brand im Waldschwimmbad Ihringshausen simuliert

1000 Liter Wasser: 60 Jugendliche nahmen an Übung der Jugendfeuerwehren Fuldatal teil

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Wasser marsch: Mehr als 1000 Liter Wasser benötigten die Jugendlichen bei der Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehren aus Fuldatal am Waldschwimmbad, um den imaginären Brand zu löschen. 

Fuldatal. Bei der Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehren Fuldatal löschten über 60 Jugendliche einen imaginären Brand im Waldschwimmbad Ihringshausen.

Brand im Waldschwimmbad Ihringshausen nach einer Explosion, mehrere Personen vermisst – so lautete die Einsatzmeldung über Funk für die Fuldataler Jugendfeuerwehren.

Bei der jetzt stattgefundenen Jahresabschlussübung standen die Jugendlichen mit den Löschfahrzeugen sowie den Jugendwarten und Betreuern am gemeinsamen Sammelplatz auf dem Hof des Feuerwehrhauses in Ihringshausen, als gegen kurz nach 18 Uhr die erwartete Einsatzmeldung über Funk einging. „Im Nu waren die Einsatzfahrzeuge besetzt und es folgte die Anfahrt zum Waldschwimmbad“, schreibt Gemeindejugendfeuerwehrwart Timo Weinberger in einer Pressemitteilung über die Übung.

An der Zufahrt zum Waldschwimmbad bekamen die jungen Gruppenführer den Aufstellort und den Auftrag der Einheit zugewiesen. So ging es laut Weinberger für die ersten Einsatzkräfte zunächst zur Menschenrettung und zeitgleich durch die nachfolgenden Brandschützer an den Aufbau einer Wasserversorgung.

Im Rauch, der aus dem Bereich der Umkleidekabinen kam, suchten die Jugendlichen mithilfe der Übungsatemschutzgeräte, Taschenlampen und den Rettungsmitteln die verletzten Personen. „In kürzester Zeit waren die ersten Menschen gerettet und konnten an der Rauchgrenze an den Rettungsdienst übergeben werden“, schreibt Weinberger weiter. Zeitgleich wurde mit über zehn Strahlrohren und mehr als 1000 Litern Wasser pro Minute gelöscht. Ein besonderes Highlight sei hierbei die Wasserentnahme aus dem Schwimmbecken gewesen.

Über 60 Jugendliche und mehr als 25 Betreuer, die den Jugendlichen jederzeit Unterstützung boten, nahmen an der Abschlussübung teil. „Alle hatten hierbei die Möglichkeit, eine Menschenrettung mit den Übungsatemschutzgeräten unter realistischen Bedingungen in unbekannten Räumlichkeiten zu üben und Teil der Brandbekämpfung mit einer Vielzahl von Strahlrohren zu sein“, schreibt Weinberger. So durfte jeder Jugendliche erleben, was es bedeutet, mit mehreren Löschfahrzeugen und vielen Einsatzkräften an einer Einsatzstelle zu arbeiten.

Im Anschluss an die Übung gab es zur Stärkung für alle noch Bratwurst und Getränke, bei denen der Übungsabend gemütlich ausklang. 

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