Das ändert sich 2019 in den Kommunen im Altkreis Kassel

Das ändert sich 2019 in den Kommunen im Alkreis Kassel
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Mehr oder weniger Geld im Portemonnaie im neuen Jahr? Das ändert sich in den 13 Kommunen im Altkreis Kassel.

Das neue Jahr hat begonnen und damit auch ein neues Haushaltsjahr in der eigenen Kommune. Wir zeigen in einem Überblick, was für Veränderungen auf die Bürger im Altkreis Kassel zukommen.

Ahnatal

Die Gemeinde Ahnatal plant im kommenden Haushaltsjahr keine Gebührenerhöhungen. Auch die Grundsteuer soll nicht erhöht werden. Die bisher geltende Satzung über einmaligen Straßenbeiträge wurde von den Gemeindevertretern Anfang November gekippt. Dafür sollen wiederkehrende Straßenbeiträge eingeführt werden.

Baunatal

Bislang gibt es keine Entscheidungen zu Veränderungen bei den gemeindlichen Steuern. Der Haushalt für 2019 wird im März eingebracht. Beschlossen ist aber, dass sich die Gebühren für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung verändern.

Espenau

Die Verwaltung hat bisher keinen Haushaltsentwurf für 2019 vorgelegt. Grund dafür ist die Umstellung auf eine neue Finanzsoftware. Kämmerer Albrecht Bertelmann erklärt jedoch, dass derzeit keine Erhöhungen geplant seien.

Fuldabrück

Dass die Grundsteuer A und B in Fuldabrück erhöht wird, ist beschlossene Sache. Daneben haben die Gemeindevertreter über eine neue Friedhofssatzung entschieden. Zum Beispiel muss für Gräber zukünftig mehr bezahlt werden. Ebenfalls teuer wird das Mittagessen für Kita-Kinder sowie die Betreuung für Kinder unter drei Jahren. Straßenbeiträge müssen in Fuldabrück nicht mehr bezahlt werden – sie wurden abgeschafft.

Fuldatal

Auch die Verwaltung im Fuldataler Rathaus hat bisher keinen Haushalt für 2019 vorgelegt. Ob es Erhöhungen geben wird, kann Bürgermeister Karsten Schreiber zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen.

Helsa

Für die Bürger in Helsa ändert sich erstmal nichts – bis die Gemeindevertreter über die Erhöhung der Grundsteuer B entschieden haben. Diese sollte auf 900 Prozentpunkte verdoppelt werden. Die Entscheidung darüber ist jedoch verschoben worden. Diskutiert werden auch die Straßenbeiträge. Bürgermeister Tilo Küthe will sie abschaffen.

Kaufungen

Die Gemeinde Kaufungen hat an ihren Haushalt für das kommende Jahr bereits einen Haken gesetzt – beschlossene Sache also. Nach aktuellem Stand ändert sich in der Lossetalgemeinde im kommenden Jahr nichts bei Gebühren und Steuern.

Lohfelden

Voraussichtlich ist ein Wort, das oft fällt, wenn man mit Bürgermeister Uwe Jäger und Hauptamtsleiter Kai Hast spricht. Denn noch ist der Haushalt 2019 nicht beschlossen und über Anträge dazu, wird erst noch beraten. Keiner dieser Anträge beinhaltet allerdings die Erhöhung von Grund- oder Gewerbesteuer und auch bei den Kita-Gebühren ist keine Änderung geplant. Die Straßenbaubeiträge sind bereits abgeschafft. Bei (Ab-)Wasser und Friedhof wird momentan neu kalkuliert.

Nieste

Der Niester Haushalt für das Jahr 2019 ist eingebracht, und wird voraussichtlich im ersten Quartal des kommenden Jahres verabschiedet, wenn in den Ausschüssen darüber beraten wurde. Nach aktuellem Stand will die Gemeinde den Gewerbesteuerhebesatz erhöhen, nämlich von 380 auf 400 von 100. Sonstige Erhöhungen gibt es nicht.

Niestetal

Noch im Oktober war die Anhebung der Grund- und Gewerbesteuer von jeweils 400 auf 450 Punkte beschlossen worden. Im Dezember wurde dieser Beschluss wieder kassiert, um die Hebesätze erneut definieren zu können. Grund: Der Gemeindehaushalt für 2019 wird voraussichtlich ein 3,8 Mio.-Euro-Loch aufweisen. Auch hält das SPD-dominierte Gemeindeparlament an Neubau eines Hallenbades in Niestetal fest. Trost für die Steuerzahler: Die Wassergebühren werden im kommenden Jahr spürbar sinken.

Schauenburg

In Schauenburg gibt es noch keine konkreten Angaben zu Gebührenänderungen. Laut Gemeinde befinden sich die Gebührensätze für Wasser und Abwasser in der Kalkulation. Änderungen bei den Steuerhebesätzen sind nicht vorgesehen.

Söhrewald

In Söhrewald will man die Straßenbaubeiträge abschaffen, über die Details muss noch beraten werden. Beschlossen ist bereits die Anhebung der Grundsteuer A und B sowie der Gewerbesteuer. Damit habe man auch verhindern wollen, an anderen Stellen Gebühren und Abgaben erheben zu müsse, sagt Bürgermeister Michael Steisel. Und obwohl der Haushalt noch nicht eingebracht ist, gelte: „Es sind keine weiteren Erhöhungen geplant.“

Vellmar

Die Stadt Vellmar plant, den Haushaltsentwurf für das Jahr 2019 im Februar im Parlament einzubringen. Aufgrund der zusätzlichen finanziellen Belastung der Stadtkasse durch die Kita-Beitragsfreiheit und die Hessenkasse wird die Grundsteuer voraussichtlich steigen. In welchem Umfang dies geschehen wird, konnte der Kämmerer noch nicht beziffern. 

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