Veranstaltungen und Infrastruktur

BMX-Anlage in Ahnatal soll noch besser werden

+
Spektakulär: Die BMX-Rennfahrer auf der Strecke in Ahnatal. Unser Bild entstand beim 3-Nations-Cup im April. 

Die BMX-Sparte des RSC Weimar-Ahnatal blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Neben dem Sport wurde auch der Ausbau der Infrastruktur der BMX-Arena in Ahnatal weiter vorangetrieben. Ein Überblick.

Die Infrastruktur

So wurden in diesem Jahr zum Beispiel Stehplätze für Trainer, Teamverantwortliche, TV und Zuschauer sowie eine Überdachung der Auswertungscontainer gebaut. Außerdem wurde ein Sanitärcontainer mit Duschen und Toiletten angeschafft.

„Der Ausbau der Infrastruktur ist nun fast beendet“, sagt Fachwart Carsten Rövenstrunk. Im kommenden Jahr sollen die Hindernisse auf der BMX-Bahn angepasst werden. Die erste und die dritte Gerade der internationalen A-Bahn sollen modifiziert werden.

Dazu wird der erfahrene Streckenbauer Tom Ritzenthaler, der auch schon die Olympiabahnen in Peking, London und Rio de Janeiro, sowie in Ahnatal gebaut hat, wieder aus Ohio (USA) anreisen.

Das Sportliche

Auch sportlich lief es für die Ahnataler wieder gut. So konnte Moritz Keil an einem Trainingslager in Baku (Aserbaidschan) teilnehmen. Bei den Deutschen Meisterschaften kostete ihn ein Fahrfehler im Finallauf den Sieg. Beim letzten Rennen der Saison, der Süddeutschen Meisterschaft, konnte er einen sehr guten zweiten Platz belegen. 

Sehr gute Leistungen zeigte auch Lucia Goldmann, die in der Klasse Girls 15/16 Deutsche Vizemeisterin, Süddeutsche Vizemeisterin, Bundesliga-Gesamtsiegerin sowie Nordcup-Gesamtsiegerin wurde. Bei den Boys 13/14 konnte Moritz Brodmann die Bundesliga als sechster der Gesamtwertung abschließen. 

Auch Fyn-Farkas Janssen in der Klasse Boys 11/12 fuhr wieder eine gute Saison. Er erreichte bei der Europameisterschaft in Sarrians (Frankreich) das Finale, wurde dort vierter und sicherte sich so Numberplate E14. Er landete bei der Deutschen Meisterschaft auf Rang drei und konnte bei der Bundesliga den Gesamtsieg einfahren.

Die Veranstaltungen

Im kommenden Jahr wird von 31. August bis 2. Juni der internationale „3-Nationscup Germany“ wieder in Ahnatal ausgerichtet. Der RSC bewirbt sich außerdem als Ausrichter eines Rennwochenendes zur Nordcup-Rennserie.

Für das Olympische Jahr 2020 wurde dem RSC bereits bei der Fachwartetagung des BDR (Bund Deutscher Radfahrer) ein Rennen zur BMX-Bundesliga zugesagt. 

Informationen zu den Vereinsaktivitäten und der Sportart erhält man bei Vereins- und Landesverbandsfachwart Carsten Rövenstrunk unter Telefonnummer 01 73/5 40 84 47 oder per Mail: bmx@hessen-radsport.de

Geschichte des Bicycle Moto Cross-Rennsports

Die Abkürzung BMX steht für Bicycle Moto Cross. Cross heißt im Englischen so viel wie durchfahren oder überqueren und wird im Englischen mit dem Buchstaben X abgekürzt. BMX-Rennsport ist ein Sprintsport, bei dem es darum geht mit dem Fahrrad, so schnell wie möglich über eine spezielle Strecke mit Sprüngen, Hindernissen und Steilkurven zu fahren und als Erster ins Ziel zu gelangen. 

Der BMX-Sport wird auf Fahrrädern mit 20 Zoll (oder auch 24 Zoll) Laufrädern betrieben. Bis zu acht BMX-Fahrer starten gleichzeitig von der Startanlage (Gatter) und liefern sich schnelle und spektakuläre Rennen. BMX entwickelte sich in den 60er-Jahren in Kalifornien. Jugendliche bauten kleine Hindernisse aus Sand und Holz, die sie als Sprünge für ihre Fahrräder nutzten. 

Seitdem entwickelte sich BMX ständig weiter. Durch die Verbesserung des Materials, der BMX-Bahnen, der Athletik und Technik der Fahrer werden die Rennen immer schneller und die Sprünge immer weiter. Aus dem Trendsport wurde Leistungssport. Seit 2008 ist BMX-Rennsport bei den Olympischen Spielen vertreten und somit der einzige sommer-olympische Extremsport. Deutschland konnte in Rio de Janeiro zwei Sportler stellen: Luis Brethauer und Nadja Pries.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.