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BMX-Rennen bei strahlendem Sonnenschein

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Insgesamt starteten knapp 600 Fahrer pro Tag in allen Altersklassen.
Startende BMX-Fahrer bei Testlauf am Samstagvormittag: Insgesamt starteten knapp 600 Fahrer pro Tag in allen Altersklassen. © Claudia Lukas

Zwischen Stapeln aus Kaffeepaketen und Wannen mit frischen Brötchen, haben sie durch das Fenster des Küchencontainers direkten Blick auf die Rennstrecke: Die rund 60 ehrenamtlichen Helfer des Rad-Sport-Clubs Weimar Ahnatal e.V. sorgen dafür, dass alle Fahrer und Gäste beim 8. BMX-3-Nationen-Cup in Ahnatal-Weimar gut versorgt sind.

Ahnatal – Das zweitägige internationale BMX-Rennen, welches am Wochenende die Besucher zur BMX-Strecke nach Weimar lockte, konnte in diesem Jahr nach der Pandemie wieder zum gewohnten Zeitpunkt und unter nahezu normalen Umständen stattfinden. Ganz zur Freude des Teams, erzählt Carsten Rövenstrunk, BMX-Fachwart des RSC Weimar Ahnatal: „Es ist eigentlich wieder wie vor Corona.“ Und das zeige sich auch in den Besucherzahlen. Knapp 140 Camper parken auf dem Gelände, womit der gesamte Campingbereich gefüllt ist.

Und die Besucher wollen versorgt werden. „Unsere Gäste schätzen unser Angebot sehr“, erzählt Tanja Mavrin, ehrenamtliche Helferin. „Auch wenn die Verständigung manchmal schwierig ist, sind alle immer bemüht, offen und zugewandt“, sagt sie. So macht die freiwillige Arbeit den vielen Helfenden besonders Spaß. Die ausgelassene Stimmung ist bei allen zu spüren: „Es läuft wie geschnitten Brot“, ruft Thomas Finis, ebenfalls ehrenamtlicher Helfer.

Das ist in diesem Fall wortwörtlich gemeint. Thomas Finis ist neben vielen weiteren Helfern zuständig für die Zubereitung von Speisen und Getränken. Die Brötchen werden liebevoll hergerichtet und es wird im Akkord Kaffee gekocht. Rund 250 Brötchen haben sie eingekauft. Kaum ist eine Platte vorbereitet, wird sie auch schon in Windeseile zum Verkaufstresen gebracht.

Carsten Rövenstrunk freut sich in diesem Jahr besonders über tatkräftige Unterstützung bei der Instandsetzung der Rennstrecke: „Endlich habe ich auch hier einige gefunden, die mit anpacken. Zusammen haben wir die Strecke optimal vorbereitet.“

Knapp 600 Fahrer starten hier pro Tag in allen Altersklassen. Neben niederländischen, belgischen und deutschen Radsportlern starten in diesem Jahr auch Elitefahrer des Nationalteams aus Venezuela. „Wir sind bis nach Südamerika bekannt“, sagt Mario Brotmann, Kassenwart des RSC. Rund zehn Nationen sind in diesem Jahr vertreten. Und alle genießen neben dem Rennen vor allem das schöne Wetter. (Von Claudia Lukas)

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