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Sanierung der Rasenallee ab Ahnatal läuft weiter

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Von: Valerie Schaub

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An der Rasenallee zwischen Kassel und Ahnatal wird auf einem Teilstück Niedrigtemperatur-Asphalt getestet. Die Walzen verdichten den Asphalt, dem ein Zeolith beigemischt ist. Es verdampft und ist später nicht mehr nachweisbar.
An der Rasenallee zwischen Kassel und Ahnatal wurde im ersten Bauabschnitt im Winter auf einem Teilstück Niedrigtemperatur-Asphalt getestet. © Valerie Schaub

Die Sanierung der Rasenallee in Ahnatal geht in die nächste Runde. Wer von Ahnatal-Heckershausen nach Calden oder zum Schloss Wilhelmsthal fahren will, muss eine Umleitung in Kauf nehmen.

Ahnatal – Der Grund: Seit vergangenem Herbst erneuert Hessen Mobil die Landesstraße zwischen dem Schloss Wilhelmsthal und dem Sportzentrum Ahnatal auf einer Länge von rund 3 Kilometern. Ab Mittwoch starten die Arbeiten auf dem nächsten Abschnitt. Die Umleitung bleibt bestehen.

Ab heute wird die bisher gesperrte Strecke zwischen dem Schloss Wilhelmsthal und der Berliner Straße am Kammerberg wieder freigegeben. Voll gesperrt wird dann der nächste Bauabschnitt: die Strecke zwischen der Berliner Straße und dem Kreisverkehr an der Feuerwehr. Der Kammerberg ist jetzt wieder aus Richtung Wilhelmsthal erreichbar. Für die Bauarbeiten muss laut Hessen Mobil auch der Gehweg auf der Brücke über die Magdeburger Straße gesperrt werden. Die Magdeburger Straße bleibt befahrbar. Wenn es für die Bauarbeiten erforderlich ist, wird zeitweise eine Baustellenampel den Verkehr regeln.

Neben der grundhaften Sanierung der Fahrbahn will Hessen Mobil auf dem zweiten Bauabschnitt auch die beiden Brückenbauwerke, die Ahnebrücke sowie die Brücke über die Magdeburger Straße instandsetzen. Die Geländer sollen ausgetauscht und die Brückenkappen erneuert werden. Brückenkappen sind die Seitenteile neben der Fahrbahn, auf denen häufig der Gehweg entlang führt. Schäden im Beton sollen ausgebessert werden.

Die Brücke über die Bruchstraße erhält zudem eine neue sogenannte Übergangskonstruktion. So wird das Bauteil aus Metall und Gummi bezeichnet, das in die Fahrbahn eingesetzt wird, um die temperaturbedingte Ausdehnung der Brücke auszugleichen, erklärt Pressesprecher Marco Lingemann.

Zeitweise wird im Zuge der Baumaßnahme auch an dem Kreisverkehr sowie dem kurzen Abschnitt dort bis zur Einfahrt zum Sportzentrum gearbeitet. Hier wird die Fahrbahnoberfläche frisch asphaltiert. Wenn die Arbeiten am Kreisverkehr stattfinden, wird dort eine Baustellenampel den Verkehr regeln.

Voraussichtlich für etwa ein bis zwei Wochen muss auch die Strecke zwischen dem Kreisverkehr und dem Sportzentrum gesperrt werden. Hessen Mobil will den Zeitpunkt rechtzeitig bekannt geben. Dann wird der Verkehr auf diesem Abschnitt der Rasenallee wie bei den Bauarbeiten im vergangenen Jahr über Weimar und die B 251, die Bundesstraße zwischen Kassel-Harleshausen und Dörnberg umgeleitet. Das Sportzentrum bleibt aber weiterhin aus Richtung Kassel-Harleshausen erreichbar.

Rund vier Millionen Euro investiert das Land Hessen für die Sanierung. Allein rund eine Million Euro entfallen dabei auf die Instandsetzung der beiden Brückenbauwerke. (Valerie Schaub)

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