Umstieg auf Hybridanlagen

Gut für Umwelt und Geldbeutel

Das Team von Schütte & Co. HeiSantech um Christian Heiter (von links) Christina, Holger und Christoph Schmidt im Ladengeschäft mit diversen Produkten.
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Zum Team von Schütte & Co. HeiSantech zählen unter anderem Christian Heiter (von links) Christina, Holger und Christoph Schmidt.

Die Gas- und Ölpreise steigen stetig an und die meisten von uns werden das schon bald empfindlich an der Rechnung ihres Energieversorgers merken. Eine mögliche Alternative zur herkömmlichen Heiztechnologie ist der Einsatz von Hybridanlagen.

Im Rahmen des Klimapakets ist 2026 der Einbau von reinen Ölheizungsanlagen nicht mehr möglich. Das betrifft nicht nur Bauherren, die in dieser Zeit die erste Heizungsanlage installieren wollen, sondern auch Besitzer von Häusern, deren Heizungsanlage ausgetauscht werden muss. Eine Alternative zu einer Öl- oder reinen Gasheizung ist eine Hybridanlage.

„Wir empfehlen den Einsatz von Hybridanlagen, die Gasheizungen mit einer Wärmepumpe kombinieren“, empfiehlt Holger Schmidt von der Ahnataler Firma Schütte & Co. HeiSanTech.

Bei der Hybridlösung werden zuerst die erneuerbaren Energien für die Heizung und zur Bereitung von Warmwasser genutzt. Erst wenn diese Energie nicht mehr ausreicht, etwa weil im Winter ein sehr hoher Wärmebedarf vorliegt, wird Gas zugeschaltet.

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Darüber hinaus ist es möglich, eine Photovoltaikanlage als Vervollständigung zu nutzen, da diese zusätzlich den Grundenergiebedarf der Hybridanlage ergänzt. Auf diese Weise würde man sich nicht nur unabhängig machen von fossilen Brennstoffen und damit auch von der Lieferung durch den Energieversorger und den damit verbundenen steigenden Kosten, man würde auch etwas für die Umwelt tun. Schließlich nutzt man alternative Energien anstatt fossiler Brennstoffe. Um den Wechsel auf alternative Heiztechnologien attraktiv zu machen, beteiligt sich der Staat momentan noch mit bis zu 45 Prozent an den Kosten für ein klimafreundliches Heizsystem. Die Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bezieht sich dabei nicht nur auf die Kosten der Heizanlage, sondern auf den gesamten Um- beziehungsweise Einbau der Hybridheizung.

Der Zuschuss muss vor Beginn der Maßnahme beim BAFA beantragt werden. Darüber hinaus muss ein Energieberater die Heizlast des Gebäudes ermitteln und ein Fachunternehmen muss den Einbau vornehmen und bestätigen, dass die Sanierung den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Der Anteil der Wärmepumpenleistung muss ein Drittel der Gebäudeheizlast tragen. Die Wärmepumpe wird ein Teil Strom für den Betrieb der Anlage benötigen, wobei vier Teile Wärmeenergie erzeugt werden. Ein elektrischer Manager steuert das Zusammenspiel zwischen Gasbrennwert, beziehungsweise Kessel, und der Wärmepumpe. Dabei wird immer die effizienteste Heizmethode ausgewählt.

„Sicherlich ist der Einbau einer neuen Heizungsanlage nicht günstig“, gibt Holger Schmidt zu bedenken, „aber damit können Sie Ihr erspartes Geld tatsächlich gewinnbringend einsetzen. Auf der Bank gibt es keine Zinsen für Erspartes, aber wenn Sie in eine Heizungsanlage investieren, verschaffen Sie sich konkret einen geldwerten Vorteil, den Sie an Ihren Ausgaben spüren werden.“  (zgi)
www.heisantech.de

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