Verein hatte Grundstück und Gebäude gekauft

Montessori-Kita Blumenwiese hat neuen Standort in Ahnatal

Mögen die neuen Räume: Pauline (3, links) und Leonie (5) mit Kitaleiterin Ewa Szymczak beim Gemüse schnippeln.
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Mögen die neuen Räume: Pauline (3, links) und Leonie (5) mit Kitaleiterin Ewa Szymczak beim Gemüse schnippeln im neuen Standort in Weimar.

Endlich hat die Montessori-Kita Blumenwiese in Ahnatal eine dauerhafte Bleibe gefunden. Die 24 Kinder der Kita haben sich an der Heckershäuser Straße 25 schon gut eingelebt und sausen über die Wiese.

Ahnatal – Beim ersten großen Fest der Kita in Weimar nach dem Umzug ist auch bei den Eltern nur Gutes zu hören: „Auch wenn ich es mir erst nicht vorstellen konnte, es ist wunderschön“, sagt Alexandra Malmgren vom Kammerberg, deren Sohn in die Kita geht. Auch Fabian Lauer ist „super zufrieden“. Er fährt seine Tochter Pauline von Harleshausen hier her. Im Vergleich zum alten Standort in Heckershausen sei es kindgerechter, sagt Lauer, der beim Umzug der vielen Spielsachen geholfen hat.

Beim ersten Fest mit dabei: Eltern und Kinder freuen sich über den neuen Standort der Montessori-Kita in Ahnatal, die im Sommer nach Weimar umgezogen ist.

Mit dem Umzug an den neuen Standort kann auch Christiane Schwarz, Geschäftsführerin des Vereins für klassische Montessori-Pädagogik, wieder durchatmen. Der Weg dahin war nicht ganz einfach: Das ehemalige Seminargebäude des Weißen Kreuzes, in dem die Kitaräume vorher waren, ist verkauft worden. Schwarz hatte zunächst Sorge, wie es weitergehen würde, weil die Käufer dort neu bauen wollen. Sie sicherten ihr aber zu, die Mietverträge so lange zu verlängern, bis sie für die Kita eine neue Bleibe findet.

Die gibt es nun: Der Verein hat den ehemaligen Steinmetzbetrieb in der Heckershäuser Straße von Familie Sälzer gekauft (wir berichteten). Für den Umbau von der ehemaligen Werkstatt hin zur Kita hat der Ahnataler Architekt Janus Kühmstedt viel Holz eingesetzt, die Decken abgehängt und mit weißen Formen kindgerecht und lärmgeschützt gestaltet. Aus dem großen Raum haben die Erzieherinnen durch bodentiefe Fenster die Kinder auch im Garten im Blick. Früher mussten sie über eine Treppe nach draußen, nun geht’s durch die Terrassentür direkt auf die Wiese. Der Kauf und Umbau haben den Verein rund 600 000 Euro gekostet, sagt Schwarz.

Das hat sich gelohnt, findet nicht nur Ewa Szymczak, Leiterin der Kita. Ihr gefällt, dass die neuen Räume so luftig sind. Durch das Holz bekomme der Raum eine Wärme, ergänzt Geschäftsführerin Schwarz. Manche Eltern seien skeptisch gewesen, weil es in der früheren Kita vier einzelne Räume gab – in der neuen nur einen. Das habe sich schnell gelegt.

Auch für die Gemeinde sei die Kita mit neuem Standort ein Gewinn, sagte Bürgermeister Stephan Hänes (SPD). Und Christiane Schwarz hat noch vieles vor. Geplant sind etwa eine Jurte und ein Werkhof im Außenbereich.  

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