Aufenthalt nur von 4 Uhr bis 10.30 Uhr erlaubt

Bühl in Ahnatal-Weimar bleibt bis zum 16. August gesperrt

Der Bühl in Ahnatal-Weimar wird im Sommer wegen Corona von 10.30 bis 4 Uhr gesperrt. Hier zu sehen der Zugang von der Minigolfanlage aus.
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Sämtliche Zugänge zum Bühl sind abgesperrt. Schilder weisen zudem auf die Sperrung hin.

Der Ahnataler Natursee Bühl bleibt weiterhin bis auf die frühen Morgenstunden gesperrt, wie Bürgermeister Michael Aufenanger berichtet. Das gilt mindestens bis zum 16. August.

Das zunächst bis zum 5. Juli geltende Badeverbot wird nun bis zum 16. August erneut verlängert. Der Aufenthalt am Bühl ist in der Zeit von 10.30 Uhr morgens bis vier Uhr in der Nacht nicht gestattet.

Anders als mancher Freizeitsee in der Region ist der Bühl kein offizieller Bade-, sondern ein Natursee. Es gibt daher auch keine abgrenzbaren Badebereiche. Das ganze Ufer ist öffentlich zugänglich. Die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln am Bühl durchzusetzen und zu überwachen, ist laut Gemeindeverwaltung nicht möglich. Zudem könne auch die Zahl der Besucher nicht reguliert werden.

Bei Kontrollen im Vorfeld der ersten Sperrung hatte sich laut Gemeindeverwaltung gezeigt, dass die verordneten Mindestabstände am Ufer nicht eingehalten wurden. Teilweise hielten sich bis zu 200 Besucher im Uferbereich des Sees auf, die zum Teil dicht an dicht auf Picknickdecken lagen. Größere Gruppen hatten zudem bis in die Abendstunden am Bühl gefeiert, gegrillt und damit gegen die coronabedingten Kontaktbeschränkungen verstoßen.

Dass der Aufenthalt zwischen 4 und 10.30 Uhr am Morgen erlaubt ist, hänge damit zusammen, dass der Fischerei-Sportverein Ahnatal als Pächter in dieser Zeit die Möglichkeit haben soll, seine Unterhaltungs- und Pflegearbeiten zu erledigen.

Der Sport- und Spielplatz oberhalb des Bühls sind von der Sperrung nicht betroffen. Und auch die Minigolfanlage samt Kiosk ist ab Sonntag, 5. Juli, wieder geöffnet.

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