Ferienprogramm in Baunatal

Auf den Spuren von Harry Potter: Kinder spielten Trimagisches Turnier nach

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22 Mädchen und Jungen haben während der Winterferien das trimagische Turnier aus den Harry-Potter-Romanen im Stadtteilzentrum Baunsberg gespielt.

Böse gegen gute Mächte. Das ist ein ständiger Kampf im magischen Universum. Die besten Zauber-Schulen messen dabei ihre Kräfte im Trimagischen Turnier auf Schloss Hogwarts. So haben es Generationen von Kindern in den Harry-Potter-Romanen der englischen Schriftstellerin Joanne K. Rowling gespannt nachgelesen. Diese Fantasy-Romane stehen auch bei Baunataler Kindern noch hoch im Kurs.

22 Mädchen und Jungen haben während der Winterferien das magische Turnier im Stadtteilzentrum Baunsberg gespielt. Mit Zauberstab, Zaubertränken, Fluch-Abwehrsprüchen und Hexenbesen. Auf die Gewinner wartete ein Goldschatz aus süßen Talern.

Viele Mitarbeiter des Stadtteilzentrums sind selbst Fans dieser Fantasy-Bücher. Sie haben das Drehbuch für das magische Turnier geschrieben. Da gilt es beispielsweise in einem Raum mit Schwarzlicht anhand von fluoreszierenden, farbigen Wegweisern einen gefährlichen Strom zu überwinden. Wer vom Weg abkommt, wird vom magischen Teufelskraut verschlungen. Hinter den bösen, magischen Mächten stecken die Anhänger des Bösewichts Lord Voldemort, die ihr gestorbenes Idol mit allerlei Tricks wieder zum Leben erwecken wollen.

Heilende Salbe: Henri (vorn von links), Paul und Lea kochen einen Sud aus getrockneten Ringelblumen. Maxim (dahinter von links), Luka, Lina, Julia und Willy helfen bei der Zubereitung der Salbe.

Bei der Auseinandersetzung zwischen bösen und guten Mächten geht es nicht zimperlich zu. Klar, dass man da eine Sanitäter-Truppe braucht: Henri, Paul und ihre Mitstreiter mischen in der Küche des Stadtteilzentrums eine Ringelblumen-Salbe an. Diese hilft bei der Wundheilung, rein spielerisch. Denn verletzt wird bei dem Turnier natürlich niemand. Harry Potter ist allen Teilnehmern ein Begriff. „Ich kenne die Geschichten aus Hörspielen und einigen Filmen“, sagt Julia.

Längst nicht alle interessierten Kinder konnten an dem Turnier teilnehmen. „Wir hatten eine lange Warteliste“, sagt Daniela Becker vom Stadtteilzentrum. Die Altersspanne der Teilnehmer von sechs bis zwölf Jahren habe sich bewährt. „Die Kleinen lernen von den Größeren“, erklärt Becker. Es waren die zweiten Winter-Ferienspiele, die das Stadtteilzentrum organisiert hat. „Der Bedarf wächst“, sagt Becker. Das liege wohl auch daran, dass die Winterferien ziemlich lang sind, und dass in vielen Familien beide Elternteile berufstätig seien.

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