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170 Azubis starten im VW-Werk

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Von: Sven Kühling

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Am 1. September ging es los: 170 junge Frauen und Männer haben eine Ausbildung in der VW-Akademie in Baunatal begonnen, links Personalchef Stefan Kreher, dahinter stellvertretender Betriebsratschef Christian Wetekam, rechts daneben Akademie-Leiter Jens Dembowski.
Am 1. September ging es los: 170 junge Frauen und Männer haben eine Ausbildung in der VW-Akademie in Baunatal begonnen, links Personalchef Stefan Kreher, dahinter stellvertretender Betriebsratschef Christian Wetekam, rechts daneben Akademie-Leiter Jens Dembowski. © Sven Kühling

Pascal Slappa zieht vom 460 Kilometer entfernten Leer in Friesland um nach Kassel. Extra für den Start eines Dualen Sudiums. Im VW-Werk Kassel in Baunatal kombiniert der 19-Jährige eine Ausbildung mit dem Studiengang Nano-Strukturwissenschaften. Am Donnerstag starteten mit ihm 170 Studenten und Auszubildende in ihre Ausbildungen.

Kassel/Baunatal - Das gewählte Fachstudium gebe es nur hier, sagt Slappa. „Es ist sehr naturwissenschaftlich. Und es ist sehr modern“, betont er. „Das fand ich sehr gut.“ Zwölf Berufe bietet die VW-Akademie in Baunatal an. Premiere habe der neue Berufszweig der Kaufleute für Digitales Management, erläutern Personalchef Stefan Kreher und Akademieleiter Jens Dembowski. Der Frauenanteil liege insgesamt bei 25 Prozent, so Kreher. Bei den Studenten im Praktikum (Stips), so werden die Studierenden bei VW genannt, liege der Anteil sogar bei 30 Prozent.

Volkswagen versucht seit Jahren, noch mehr junge Frauen in die Ausbildungszweige zu bekommen. Ziel ist eine Gesamtquote von einem Drittel.

Damla Kaya beginnt eine Lehre als Kauffrau für Digitales Management. Sie blickt nicht nur auf ihre Fachinhalte. „Ich will hier einfach vieles dazulernen, was einem im Leben weiterhilft“, sagt die 18-jährige aus Schauenburg. Youness Nassiri ergänzt: „Ich bin auch hier, weil viele aus meiner Familie schon hier arbeiten. Der 20-Jährige aus Haldorf mach eine Ausbildung in der Gießerei. Dort reize ihn besonders der Umgang mit Großgussteilen. Und: „Es gibt unheimlich viele kleine Aspekte.“

Ein sicherlich besonders großer Anreiz sind die guten Übernahmechancen. Laut Personalchef Kreher bekommt nahezu jeder Azubi nach der Ausbildung einen befristeten oder gar festen Vertrag angeboten. (Sven Kühling)

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