Schwerpunkt liegt bei IT-Berufen

180 Azubis beginnen Ausbildung im Baunataler VW-Werk

Los geht’s: 180 junge Frauen und Männer begannen am Dienstag im VW-Werk Kassel eine Ausbildung, diese zehn stellten die Berufe neben dem neuen Elektroauto ID.3 vor, rechts Akademiechef Jens Dembowski.
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Los geht’s: 180 junge Frauen und Männer begannen am Dienstag im VW-Werk Kassel eine Ausbildung, diese zehn stellten die Berufe neben dem neuen Elektroauto ID.3 vor, rechts Akademiechef Jens Dembowski.

180 Frauen und Männer zwischen 15 und 29 Jahren starteten am Dienstag beim VW-Werk in Baunatal in ihre Ausbildung.

„Es ist ein Beruf, der überall gebraucht wird in der Zukunft“, sagt David Bösl am ersten Tag seiner Ausbildung im VW-Werk Kassel in Baunatal. Der 19-Jährige aus Kassel gehört zu den ersten im neu geschaffenen Berufsfeld Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Acht Männer und eine Frau machen sich auf den Weg zum Fachinformatiker-Abschluss.

Neu geschaffen werden musste damit auch die Stelle für den zu den Anforderungen passenden Ausbilder. In der Akademie gehe es jetzt darum, die Schnittstelle zur Produktion zu finden, sagt Ausbilder René Rambis. Der 32-Jährige beschreibt den Kern des neuen Berufs einfach so: „In der Ausbildung wird den Mitarbeitern gezeigt, was der Computer alles kann.“ Akademie-Leiter Jens Dembowski findet den Fachinformatiker in allen Kernkompetenzen wieder, die für ein Produkt notwendig sind.

Insgesamt bildet die Akademie in Baunatal im jetzigen Jahrgang 143 Männer und 37 Frauen in gewerblich-technischen sowie kaufmännischen Berufen aus. Hinzu kommen neun Studierende in drei dualen Studiengängen. Die neuen Nachwuchskräfte kommen laut Werksprecher Heiko Hillwig aus insgesamt vier Bundesländern. Der entfernteste Lehrling komme aus dem 400 Kilometer entfernten Norden von Ostfriesland.

Der neue Fachinformatiker ergänzt ab sofort die Palette der immer stärker von der Digitalisierung geprägten Ausbildung bei Volkswagen in Baunatal. Dieser Bereich, sagt stellvertretender Akademie-Chef Andreas Reiss, werde in den nächsten Jahren noch zunehmen – „und zwar in den Maschinen und in den Fahrzeugen“. „Gebraucht werden jungen Menschen, die IT-Kompetenzen mitbringen.“ (Sven Kühling)

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