Handball

32:29 - Der Titel ist zum Greifen nah für Eintracht Baunatal

Fand oft einen Weg durch die gegnerische Deckung: Melina Hahn (44) steuerte neun Tore zum Heimsieg der HSG Baunatal gegen Bieber/Heuchelheim bei. Antonia Icke (31) beobachtet die Aktion.
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Fand oft einen Weg durch die gegnerische Deckung: Melina H ahn (44) steuerte neun Tore zum Heimsieg der HSG Baunatal gegen Bieber/Heuchelheim bei. Antonia Icke (31) beobachtet die Aktion. Foto: Dieter Schachtschneider

Die weibliche Handball-C-Jugend der HSG Baunatal schlug den härtesten Kontrahenten wJSG Bier/Heuchelheim zuhause vor 220 Zuschauern 32:29 (14:11).

 Der Titel in der Handball-Oberliga Nord und der Einzug ins Finale um die Hessenmeisterschaft ist zum Greifen nah: Die weibliche C-Jugend der HSG Baunatal schlug den härtesten Kontrahenten wJSG Bier/Heuchelheim zuhause vor 220 Zuschauern 32:29 (14:11). Die Baunatalerinnen liegen nun um zwei Punkte und im direkten Vergleich vorn und könnten sich in den beiden verbleibenden Partien sogar noch einen Ausrutscher erlauben.

„Ja, wir könnten uns eine Niederlage leisten. Aber das wollen wir nicht“, gab sich Melina Hahn angriffslustig. Kein Wunder, denn nach dem Sieg machte sich Zuversicht breit. „Ich glaube schon, dass wir so gut wie Meister sind. Dazu mussten wir heute aber Vollgas geben. Zum Glück hatte jede von uns einen richtig geilen Tag“, sagte Hahn strahlend. Neun Treffer hatte sie, zunächst im Rückraum links, später auf Linksaußen spielend, zum Erfolg beigetragen.

Nur ein einziges Mal lagen die mittelhessischen Gäste vorn (4:3, 9.). Danach spielten sich die Baunatalerinnen frei und lagen meist um einige Tore vorn. Auch wenn es ihnen bis weit in die zwei Hälfte nicht gelang, den starken Rückraum der Gäste an die Kette zu legen. Bei der HSG, die ohne Charlotte Mihr und Letizia Trombello auskommen musste, verteilte sich die Verantwortung auf alle Positionen.

Die Außen Jana Hoffmann und Kyra Schmidt trafen sicher, und auch die Rückraumspielerinnen Julia Hertha, Paulina Kauffeld und Hahn waren kaum zu stoppen, Antonia Icke organisierte und dirigierte die Deckung lautstark und resolut. Und im Tor vereitelte vor allem Paula Ritter immer wieder Gegentreffer.

Zur Pause stellte das Trainergespann Janik Richter/Jessica Klinke kräftig um. „Wir wollten durch andere Gegenspielerinnen neue Reize setzen und neuen Schwung geben“, sagte Klinke. Das gelang. Zwischen der 35. und 43. Minute zogen die Baunatalerinnen von 21:18 auf 29:21 davon. Die Vorentscheidung war gefallen. Immer meisterlicher spielte die HSG auf und schien die Gäste zu zermürben. Doch die steckten nicht auf und kamen noch einmal auf drei Tore heran (46.). Spätestens mit Melina Hahns Solo zum 31:27 waren alle Zweifel am Sieg zerstreut.

„Wir waren sehr stark im Eins-gegen-eins. Jede Spielerin hat Torgefahr ausgestrahlt. Die Abwehr stand bis auf kleine Schwächephasen konzentriert“, sagte Klinke. Und, besonders wichtig: „Wir haben immer die Nerven behalten.“

Baunatal: Ritter (1.-33., ab 46.), Heilmann (33.-42.), Mausehund (42.-46.) - Hoffmann 5, Lena Schmidt, Nierle, Kyra Schmidt 3, Hertha 8/1, Icke 4, Hahn 9, Kauffeld 3/1

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