A 49 wird zum Nadelöhr: Brückenneubau bei Baunatal-Süd

Soll abgerissen und durch ein neues Bauwerk ersetzt werden: die Brücke der A 49 an der Anschlussstelle Baunatal-Süd am Ratio-Land.
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Soll abgerissen und durch ein neues Bauwerk ersetzt werden: die Brücke der A 49 an der Anschlussstelle Baunatal-Süd am Ratio-Land.

Das in die Jahre gekommene Brückenbauwerk der A 49 an der Anschlussstelle Baunatal-Süd am Ratio-Land in Hertingshausen wird abgerissen und erneuert. Die Arbeiten dafür haben jetzt begonnen.

Baunatal - Autofahrer müssen sich aufgrund des Bauprojekts in den kommenden Monaten auf eine Ersatzverkehrsführung einstellen. Dazu Fragen und Antworten:

Welche Maßnahmen beinhaltet das Bauprojekt?

Laut der zuständigen Autobahngesellschaft des Bundes soll die mehr als 50 Jahre alte Brücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Darüber hinaus beinhalten die Bauarbeiten auch die Erneuerung der Lärmschutzwand und der Mittelstreifenentwässerung.

Welche Schritte werden als Nächstes umgesetzt?

Geplant ist demnach eine Vereinheitlichung der Breite der Fahrbahnen im Baubereich auf jeweils 12,75 Meter sowie die damit verbundene streckenbauliche Anpassungen an die bestehende A 49. Die Fahrbahn der Autobahn wird angehoben, um die derzeitige Beschränkung der Durchfahrtshöhe auf der unterführten Grifter Straße aufheben zu können. Im südöstlichen Bereich wird die Böschung durch eine neue Stützwand gesichert.

Wie ist der zeitliche Plan des Bauvorhabens?

Die Vorarbeiten zur Einrichtung der Baustellenverkehrsführung haben jetzt begonnen und sollen innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen sein. Im Anschluss wird die geänderte Verkehrsführung aufgebaut. Die Bauarbeiten sollen dann laut Autobahn-GmbH Ende August beginnen. Ab Mitte Oktober bis Jahresende erfolgen Arbeiten im Bereich der linken Fahrspur der Fahrtrichtung Nord und im Mittelstreifen. Der Abbruch und der Neubau der ersten Brückenhälfte, also der Fahrtrichtung Nord, sollen im kommenden Jahr anschließen. Im Jahr 2023 soll die Brücke der Fahrtrichtung Süd abgebrochen und neu gebaut werden. Die gesamte Fertigstellung ist für Ende 2023 geplant.

Auf was müssen sich Autofahrer einstellen?

Mit der geänderten Verkehrsführung wird der zweite Fahrstreifen der A 49 in Fahrtrichtung Nord im Bereich der Anschlussstelle Baunatal-Süd auf die Gegenrichtung verlegt. Die Auf- und Abfahrt der Fahrtrichtung Nord ist demnach an der Anschlussstelle Baunatal-Süd ab dem 28. August gesperrt. Bis Mitte Oktober werden die Auf- und Abfahrt sowie die Standspur ertüchtigt. Die Umleitung erfolgt über die Anschlussstelle Edermünde.

Wie geht es dann weiter?

Während der Arbeiten ab Mitte Oktober bis Jahresende im Bereich der linken Fahrspur der Fahrtrichtung Nord und im Mittelstreifen verläuft der erste Fahrstreifen dann auf dem neu hergestellten Standstreifen. Der zweite Fahrstreifen der A 49 in Fahrtrichtung Nord verbleibt weiterhin auf der Gegenrichtung. Im Zuge dieses Bauabschnittes werden auch Vorbereitungen für den Abriss und den Neubau der ersten Brückenhälfte durchgeführt, teilt die Autobahn-GmbH mit. Dafür sei eine Vollsperrung der Grifter Straße notwendig. Fußgänger könnten den Baubereich durch einen Fußgängertunnel queren. Die Umleitung erfolge über die Fuldastraße beziehungsweise Lange Heideteile. Die Sperrung der Grifter Straße bleibe weiterhin bis zur Gesamtfertigstellung Ende 2023 bestehen.

Wie sieht es während des Brückenabbruchs und Neubaus im kommenden Jahr aus?

Während des Abbruchs und Neubaus der ersten Brückenhälfte, also der Fahrtrichtung Nord, wird der gesamte Autobahnverkehr auf die Gegenrichtung gelegt. Im Jahr 2023 wird der gesamte Verkehr dann auf die neue Brückenhälfte gelegt, während die Brücke der Fahrtrichtung Süd abgebrochen und neu gebaut wird.

Wie hoch sind die Kosten?

Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme beziffert die Autobahn-GmbH auf insgesamt rund 6,1 Millionen Euro.

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