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8000 Beutel packen: Gemeinsame Aktion von Kassel Marathon, Diakonie und Stadt Baunatal

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Von: Hanna Maiterth

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Kleine Packpause: Karoline Schmidt (Helferkoordinierung Kassel Marathon), Gerrit Jungk (Vorsitzender BDKS), Sandra Reitz (Beschäftigte BDKS), Laura Schmidt (Auszubildende Stadt Baunatal), Silke Matuschek (Beschäftigte BDKS), Michael Aufenanger (Marathon-Chef) und Brigitta Wenk (ehrenamtliche Helferin).
Kleine Packpause: Karoline Schmidt (Helferkoordinierung Kassel Marathon), Gerrit Jungk (Vorsitzender BDKS), Sandra Reitz (Beschäftigte BDKS), Laura Schmidt (Auszubildende Stadt Baunatal), Silke Matuschek (Beschäftigte BDKS), Michael Aufenanger (Marathon-Chef) und Brigitta Wenk (ehrenamtliche Helferin). © Hanna Maiterth

Die 8000 Beutel für Läufer und Helfer des Kassel Marathons wurden in diesem Jahr in den Baunataler Werkstätten gepackt.

Baunatal – Nach 2019 fand die Aktion zum zweiten Mal in dem kirchlich-diakonischen Verbund statt. Dabei bildeten die Beschäftigten der Werkstatt, das Organisationsteam des Kassel Marathons und Auszubildende der Stadt Baunatal ein Team. „Das inklusive Packteam“, wie Gerrit Jungk, Vorsitzender der Baunataler Diakonie Kassel (BDKS), die fleißigen Helfer bezeichnete.

Dienstag und Mittwoch waren sie in den Werkstätten der BDKS in Baunatal am Werk. Um die 70 Menschen aus den verschiedenen Bereichen arbeiteten in Schichten miteinander. Für Kassel Marathon-Organisator Michael Aufenanger eine riesengroße Erleichterung und Hilfe: „Es nimmt uns in der heißen Phase eine Menge Arbeit ab.“ Früher übernahmen die Helfer des Marathon-Teams noch ganz alleine das Packen.

Doch schon 2019 zeigte sich, mit den Beschäftigten der BDKS zusammen waren sie deutlich schneller fertig. „Wir haben immer von Dienstag bis Freitag gebraucht, jetzt sind es nur noch zwei Tage.“ Doch bei der Pack-Aktion werde nicht nur Arbeit abgenommen, sondern auch geteilt und gemeinsam bewältigt. „Inklusion ist für uns ein wichtiges Thema. Denn der Marathon ist nicht nur eine Veranstaltung für Topläufer. Er ist eine Veranstaltung für alle“, betont Aufenanger. Sport verbindet eben, wusste schon sein Vater, Winfried Aufenanger, der den Marathon in Kassel ins Leben gerufen hatte. „Er hat immer Wert auf Inklusion als eine Facette der Veranstaltung gelegt.“

Für die Beschäftigten der BDKS sei es von besonderer Bedeutung, Teil der Marathonvorbereitungen zu sein, betont Jungk. „Es ist eine abwechslungsreiche, verantwortungsvolle Aufgabe, mit der unsere Beschäftigten auch für sich selbst sichtbar einen Beitrag für unser gesellschaftliches Miteinander übernehmen.“ Verbunden mit dem Marathon in Kassel sind sie aber nicht nur über die Packaktion. Zahlreiche Mitarbeitende der verschiedenen BDKS-Standorte nehmen auch als Läufer am Marathon teil. Die Laufshirts werden anschließend immer wieder gerne angezogen, beobachtet Jungk. Sie alle fühlen sich mit der Sportveranstaltung in Kassel verbunden.

In der Werkstatt in Baunatal wurden für die Packaktion eigens zwei Arbeitsstraßen eingerichtet. So konnten parallel die verschiedenen Beutel für die erwachsenen Läufer, die Kinder und auch die Helfer gepackt werden. Im Nu seien dann die 8000 Beutel mit Kugelschreiber, Trinkflasche, Postkarten und einer kleinen Stärkung aufgefüllt worden und bereit für den Einsatz. Allein 3000 werden an die Nachwuchsläuferinnen und -läufer des Minimarathons gehen. (Hanna Maiterth)

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